Kunst auf Banknoten
Die künstlerische Gestaltung von deutschem Papiergeld vor 1945 ist bis heute ein kaum erforschtes kunsthistorisches Gebiet. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Entwürfen des deutschen Künstlers Arthur Kampf (1864–1950) zu diesem Thema.
Kampf war einer der erfolgreichsten Künstler im Wilhelminischen Kaiserreich. Beruflich bekleidete er sowohl in Düsseldorf als auch in Berlin die höchsten Ämter, die der preußische Staat im Kulturbereich zu vergeben hatte. Er hinterließ ein enorm umfangreiches Œuvre, das nahezu alle Kunst- und Bildgattungen umfasst. Eine weniger bekannte Facette sind seine frühen Entwürfe für das deutsche Papiergeld, die er mit großem Können auf dem grafischen Gebiet gestaltete. Mehrfach wurden Kampfs Entwürfe für Banknoten verwendet, die bis in die 1930er-Jahre im Umlauf waren.
Andreas Schroyen studierte Kunstgeschichte in Bochum und promovierte an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf über das Leben und Werk Arthur Kampfs. Zunächst in Galerien und dem Kunsthandel tätig, arbeitet er seit 2005 als freiberuflicher Kunsthistoriker in Düsseldorf.
Uhrzeit: 15.00-16.00 Uhr
Kosten: frei
Ort: Dahlem-Kronenburg, Hasenberghof der Dr. Axe-Stiftung, Gerichtsstr. 12
Info-Tel.: 0228. 241218
E-Mail: info@axe-stiftung.de
Anmeldung bis zum 16.07. erforderlich!
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