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Schwarz-weiß-Fotografien mit der Lochkamera!
Der Fotograf Stefan Henning verwandelt mit der Lochkamera das Fotografierte in Kunst und Ästhetik.
Er zeigt schwarz-weiß-Fotokunst von Landschaften, Sakralgebäuden und Orten der Stille.
Die Ausstellung zeigt Fotos aus einer 862 km langen und 48 Tage dauernden Wanderung durch die Pyrenäen vom Atlantik bis zum Mittelmeer, bei der sich an jedem Tag auf nur ein Foto konzentrierte. Das extrem weitwinkelige Format der 6x12 Panorama-Lochkamera, sagt Henning, wird den Landschaften der Pyrenäen viel besser gerecht, als Aufnahmen mit dem Smartphone.
Diese, aus den Anfängen der Fotografie stammenden Technik entschleunigt das Fotografieren und macht daraus einen meditativen Vorgang, dessen Ruhe sich auch in den Bildern wiederfindet. Die Abläufe sind einfach und präzise und lassen an das Ritual einer Tee-Zeremonie erinnern. Am Ende der Zeremonie entsteht eine Fotografie.
Es entstanden Bilder mystischer Landschaften und Orte, menschenleer und von großer Wiete.
Außerdem zeigt Stefan Henning besondere Innenansichten von sakralen Bauten sowie Friedhofsmotive mit der durch die Lochkamera „erzeugten“ tiefen Stille.
Diese Art des Fotografierens steht damit im völligen Gegensatz zur digitalen Fotografie mit dem Smartphone und deren beliebiges und schier unbegrenztes Erzeugen von Fotos.
Eine Bildserie aus dieser rauen Landschafts-Wanderung wurde jüngst beim International ausgeschriebenen Wettbewerb der Reise-und Reportagefotografie „PFotoherbst 2026“, mit dem Zweiten Preis gewürdigt.




