Sonderausstellung "Die Sayner Hütte und ihre Gießhalle"
„… auch ein kaltes Denkmal braucht mehr als warme Worte …
Vergessener Kristallpalast zwischen Wein und Wald“
1830 nahm die nach Plänen von Carl Ludwig Althans fertiggestellte neue Gießhalle der Sayner Hütte den Betrieb auf. Der Preußische Staat zeigte mit dem imposanten und zugleich modernen Bauwerk in seiner Rheinprovinz die herausragenden Fähigkeiten seiner technischen Beamten und Architekten.
1865 erwarb Krupp die Sayner Hütte bis sie schließlich 1926, also vor genau 100 Jahren, stillgelegt wurde. Das Areal fiel der Kommune zu. Eine lange Periode des Verfalls, des drohenden Abrisses, vorübergehender Rettungsversuche, einer grundlegenden Restaurierung durch Privathand und erneute Stilllegung folgten. Immer war es denkmalpflegerisches und bürgerschaftliches Engagement das schließlich einem Abriss entgegentrat oder eine ungeeignete Nutzung verhinderte.
Die Sonderausstellung der Stiftung Sayner Hütte in Kooperation mit dem Freundeskreis Sayner Hütte e. V. beleuchtet die Entwicklungen der letzten 100 Jahre und richtet den Fokus auf das Engagement einiger ausgewählter Akteure.
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