1847 wurden die Bezirke neu geordnet, es entstand der Synagogenbezirk Padberg, zu dem auch die Juden aus Beringhausen, Bontkirchen, Helminghausen, Messinghausen, Rösenbeck, Madfeld und Giershagen gehörten.
In der folgenden Zeit sank die Anzahl der Juden in Padberg immer weiter, sodass zum Ende des ersten Weltkrieges eine selbständige Gemeinde Padberg nicht mehr erhalten werden konnte und die letzten Padberger Juden dem Synagogenbezirk Marsberg zugeordnet wurden. Hier endet die Geschichte der Padberger Synagoge Padbergs, später wird sie noch als Lagerhaus verwendet.
Durch eine umfangreiche Renovierung in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts bleibt die Synagoge als geschichtliches Denkmal erhalten und kann heute auf Anfrage besichtigt werden.

