Historische Altstadt Beeskow

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Die historische Altstadt Beeskow
Es gibt viel zu entdecken in der Spreeregion Beeskow-Schwielochsee: zu Land wie zu Wasser, zu Fuß, im Pferde- oder Fahrradsattel. Dabei werden Geschichtliches und modernste Technik immer mehr miteinander verknüpft. Ein Rundgang auf der "Spur der Steine" durch Beeskows Altstadt führt den Entdecker nicht nur zur St. Marien-Kirche oder zur schon 1272 erstmals urkundlich erwähnten Burg, sondern auch zum Ältesten Haus der östlichen Mark Brandenburg. Durch einen Stadtbrand im Jahr 1513 wurde das Nebengebäude teilweise zerstört. Von noch erhaltenen Balken konnte man diesen Teil des Hauses rekonstruieren. Seit 1995 ist es wieder zu besichtigen. Es zeigt das Leben im damaligen Mittelalter. Darüber hinaus feierte das Fachwerkhaus mit seinem vorragenden Obergeschoss 2013 seinen 500. Geburtstag.
Wissenswertes über diese und andere Sehenswürdigkeiten erfährt der Gast auch bei den beliebten Stadtführungen mit dem Nachtwächter oder auf einer Reise per Tretroller mit dem "Grünen Lutz" durch Beeskows Geschichte. Brandneu ist die Möglichkeit, den historischen Stadtkern mit dem Smartphone zu erkunden. Durch das Einscannen von QR-Codes auf den Informationstafeln können Erwachsene auf Hörtexte, Kinder auf Hörgeschichten und alle auf etwas "Lesefutter" zu den Sehenswürdigkeiten zugreifen.
Für radelnde Entdecker wird die Saison auf dem zirka 600 Kilometer umfassenden Radwege-Netz rund um Beeskow immer am dritten April-Wochenende eingeläutet. Dann heißt es: "Beeskow radelt an". Wer das nasse Element entdecken möchte, kommt ebenso voll auf seine Kosten: Die Spree trägt den Wassertouristen vom Spreewald bis nach Beeskow, wo sie sich sozusagen vor der Haustür dahinschlängelt. Zum Schwimmen, Baden und Plantschen lockt die Spree in der mehr als hundert Jahre alten Flussbadeanstalt des Spreeparks. Ins kühle Nass tauchen Wasserratten auch in den klarsten Seen der Region, im Ranziger und Tiefen See. Badevergnügen pur bietet ebenso unweit von Beeskow der Schwielochsee -  direkt "vor der Haustür" - der größte natürliche See Brandenburgs. Ist der Spreeregion-Besucher des Entdeckens immer noch nicht müde, sollte er sich dort näher umsehen.
Das Museum für Meteorologie und Aerologie öffnet im Ortsteil Lindenberg seine Türen. Heute arbeitet hier eines von zwei Observatorien des Deutschen Wetterdienstes. Im Ortsteil Trebatsch erinnert das Ludwig-Leichhardt-Museum an den 1813 im benachbarten Sabrodt geborenen deutschen Zoologen, Botaniker und Geologen. Im Jahr 2013 feiert das Museum den 200. Geburtstag des Australienforschers. Völlig ungefährlich, aber nicht weniger spannend ist die Entdeckungstour mit Audioguide durch den Wald bei Sauen.

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