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title: "Arensberg (Arnulphusberg)"
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description: "Der Arensberg, eine herausragende geologische Formation im Gerolsteiner Land, stellt die einzige bedeutende Vulkankuppe aus der Tertiärzeit dar. Das aufsteigende Magma durchdrang unterdevonische Ton- und Sandsteine sowie Kalk- und Mergelschichten des Mitteldevon und triassische Buntsandsteine. In den mitgerissenen Kalksteinblöcken bildeten sich durch den Hitzekontakt mit der Lava zahlreiche neue Minerale. Ein Stollen ermöglicht den Zugang zum Krater. Zwei Vulkanausbrüche formten den Berg: Der erste vor etwa 32 Millionen Jahren schleuderte Gesteinsblöcke mit großer Wucht aus dem Schlot, die sich mit Asche vermischten. Diese Ablagerungen sind bis heute an den Abbruchkanten des Steinbruchs sichtbar. Der zweite, ruhigere Ausbruch vor etwa 24 Millionen Jahren führte zu einer weiteren Magmaaufstauung unter dem erstarrten Basalt. Im 19. Jahrhundert wurde der Gipfel des Arensbergs durch menschlichen Eingriff abgetragen, wobei auch eine mittelalterliche Kirchenruine weichen musste. Heute erinnert eine kleine Kapelle an diese Vergangenheit und der Steinbruch bietet faszinierende Einblicke in das Innere eines erloschenen Vulkans."
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Arensberg (Arnulphusberg)
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Im Inneren des Arensberges

Vulkankrater

Arensberg 1

Im Inneren des Arensberg

Arnulphus Kapelle

Arensberg

Besucher im Arensberg

Felsen Arensberg

Einzigartige, bedeutende Vulkankuppe aus der Tertiärzeit.

Der Arensberg, eine der größten geologischen Attraktionen Gerolsteiner Land, ist die einzige bedeutende Vulkankuppe aus der Tertiärzeit. Das aufsteigende Magma hat unterdevonische Ton- und Sandsteine, Kalk- und Mergel des Mitteldevon und triassische Buntsandsteine durchdrungen. In den mitgerissenen Kalksteinblöcken haben sich durch Hitzekontakt mit der glutflüssigen Lava zahlreiche neue Minerale gebildet. Durch einen Stollen kann man den Krater betreten. Die Zufahrt ist in 54578 Zilsdorf (Basaltstraße) ausgeschildert.

Zwei Vulkanausbrüche schufen einen Berg, wo vorher keiner war. Das erste Mal vor etwa 32 Millionen Jahren: Aufsteigendes Magma bahnt sich seinen Weg durch Schiefer-, Kalk- und Sandsteinschichten nach oben und reißt mit ungeheurer Kraft Gesteinsblöcke mit sich.

Mit großer Wucht werden die Bruchstücke aus dem Schlot geschleudert und vermischen sich mit dem Ascheauswurf. Bis heute sind an den Abbruchkanten im Steinbruch die helleren Gesteinsblöcke inmitten der dunkleren Aschenablagerungen sehr gut zu erkennen. In diese noch lockeren Ablagerungen dringt weiteres Magma aus dem Erdinneren nach oben und bildet eine birnenförmige Basaltkuppe.

Der zweite Ausbruch vor etwa 24 Millionen Jahren fällt deutlich ruhiger aus: Wieder steigt Magma auf und schiebt sich unter den erstarrten Basalt des ersten Ausbruchs. Früher war der Arensberg deutlich höher. Während an den alten Aschenablagerungen des ersten Ausbruchs die Jahrmillionen zehrten, waren es dann im 19. Jahrhundert die Menschen, die dem Berg seinen Gipfel nahmen. So musste auch die Ruine einer mittelalterlichen Kirche dem Basaltsteinbruch weichen. An sie erinnert heute die kleine Kapelle am Wegesrand. Nach und nach drang man immer tiefer in den Berg vor und folgte dem Schlot in die Tiefe. Heute bietet sich im alten Steinbruch ein beeindruckender Blick in das Innere eines erloschenen Vulkans.

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