Deidesheim: Turmschreiberturm
Die Stadtbefestigung
Das Dorf erhielt vor der Verleihung der Stadtrechte durch ihren Fürstbischof die Erlaubnis sich zu befestigen. Trotz Behinderungen durch den Kurfürsten von der Pfalz, war der Festungsbau (Gräben, Mauern und Türme) um die Mitte des 15. Jahrhunderts abgeschlossen. Als befestigte Stadt spielte Deidesheim jedoch keine Rolle. Nur 1621 wurde sie durch spanisch-ligistische Truppen länger belagert. Im 18. Jahrhundert begannen die Bürger Häuser an die Mauern zu bauen, während der Stadtrat die Türme als Wohnungen vermietete (deren Wehrhaftigkeit durfte jedoch nicht gemindert werden). 1731/32 wurden die beiden Tore in barocken Formen neu errichtet, 1820 jedoch bereits wieder abgerissen.
Der Verlauf der Befestigungsmauern entsprechen der heutigen Burg-, Spital-, Grottenmauer- und Stadtmauergasse.






