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title: "Emil Frank Institut Wittlich"
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description: "Das Emil Frank Institut in Wittlich widmet sich der Aufarbeitung der Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde der Region. Benannt nach Emil Frank, einem angesehenen Geschäftsmann, der 1878 in Wittlich geboren wurde, bietet das Institut seit 1994 eine Plattform für historische, kulturelle und theologische Auseinandersetzungen. Emil Frank übernahm 1912 das von seinem Vater gegründete Textilkaufhaus und engagierte sich aktiv in der Synagogengemeinde sowie der freiwilligen Feuerwehr. Trotz seines Ansehens blieb er nicht von den Repressionen der Nationalsozialisten verschont und musste sein Geschäft aufgeben. 1941 floh er in die USA, wo er 1954 verstarb. Das Institut bietet Führungen und Vortragsabende an, die tiefere Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur ermöglichen. Es ist ein bedeutender Ort der Erinnerung und des Lernens, der Besucher:innen dazu einlädt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und die Vielfalt der jüdischen Kultur zu entdecken."
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Emil Frank Institut Wittlich
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- Sonstiges

Das Emil Frank Institut widmet sich der Geschichte der jüdischen Mitbürger Wittlichs. Angeboten werden Führungen durch das jüdische Wittlich, durch die ehemalige Synagoge und über den jüdischen Friedhof.

 Emil Frank, der Namensgeber des bekannten Instituts, wurde am 11. Juli 1878 in Wittlich geboren. Er übernahm im Jahre 1912 das von seinem Vater Isaac 1870 gegründete Textilkaufhaus am Marktplatz in Wittlich, kämpfte im Ersten Weltkrieg für Deutschland und wurde 1920 Vorsteher der Synagogengemeinde. Er war Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und genoss in der Wittlicher Bevölkerung ein hohes Ansehen. Vom Aufruf der Nationalsozialisten zum Boykott jüdischer Geschäfte blieb auch Frank nicht verschont. Er musste sein Geschäft aufgeben und zwangsverkaufen. Dem Rassenwahn der Nationalsozialisten konnte er gerade noch durch Auswanderung entgehen. Am 21. September 1941 floh er über die iberische Halbinsel und Kuba nach Utica, USA, wo er am 21. Juni 1954 verstarb. Aus dem angesehenen Geschäftsmann war ein einfacher Hausierer geworden, der in gebrochenem Englisch Schnürsenkel und Schuhbürsten an den Türen feilbot. Das Emil Frank Institut arbeitet seit 1994 die Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinde auf und bietet sowohl Führungen als auch interessante Vortrags- und Gesprächsabende zu historischen, kulturellen und theologischen Themen an. 

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Kontaktangabe

**Emil Frank Institut Wittlich**

Schloßstrasse 10

54516 Wittlich