Ev. Kirche Hl. Stephanus

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Zur Reformationszeit besaß Spiesheim eine Stephanus-Kirche, die die reformierte Gemeinde bis 1706 nutzte. Danach wich man auf eine umgebaute Scheune aus. Der Kirchenneubau begann 1789, verzögerte sich jedoch lange durch politische und finanzielle Umstände und wurde erst 1844 fortgesetzt. Die Einweihung erfolgte 1846.
Zur Zeit der Reformation verfügte Spiesheim über eine dem heiligen Stephanus geweihte Pfarrkirche, die der reformierten Gemeinde bis 1706 als Gotteshaus diente. Infolge der Pfälzer Kirchenteilung verlor die Gemeinde ihre Kirche und erwarb eine Scheune „Auf dem Liding“, die anschließend für Gottesdienste genutzt wurde. Erste Pläne für einen Kirchenneubau entstanden 1788, ein Jahr später begann man mit dem Fundamentbau. Finanzielle Engpässe, französische Besatzung, zwei Kriege sowie die Eingliederung Rheinhessens in das Großherzogtum Hessen-Darmstadt verzögerten den Bau jedoch über mehrere Jahrzehnte. Erst im Frühjahr 1844 wurde der Weiterbau unter der Leitung des Alzeyer Kreisbaumeisters Rhumbler aufgenommen. Die Einweihung der Kirche erfolgte am 4. Januar 1846 durch den rheinhessischen Superintendenten Nonweiler.

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