GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus e. V. Geschäftsstelle

Sonstiges

Wo Marmor, Stein und Eisen spricht ...
... und der Ton die Musik macht.

Das Gebiet des Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus erstreckt sich über eine Region von besonderer geologischer, landschaftlicher, kultur- und montanhistorischer Qualität. Auf fast viertausend Quadratkilometern kommen mit Westerwald und Taunus Teile von zwei geographischen Regionen zusammen, die zum größten zusammenhängenden Mittelgebirge Deutschlands gehören, dem Rheinischen Schiefergebirge. Hier können 400 Millionen Jahre Erdgeschichte und über 2.500 Jahre Bergbaugeschichte erkundet und erlebt werden – ob Lahnmarmor und Eisenerz aus der DevonZeit im Lahn-Dill-Gebiet, Basalt und Ton des Tertiär-Zeitalters im Westerwald oder die Spuren des Meeres und der Gebirgsbildung im Taunus. Überall bieten geologische Sehenswürdigkeiten Besuchern die Möglichkeit, tief in die spannende Entwicklungsgeschichte der Erde einzutauchen. So vielfältig die Landschaft, so vielfältig ist auch das, was darunter liegt.

Unser Geopark ist ein Geopark der Rohstoffe, die bis heute eine wichtige Rolle in der Region spielen. Wer sich entlang der Lahn, im Westerwald und Taunus auf Schatz- suche begibt, findet zwar keine Diamanten oder Gold, dafür gibt es reiche Vorkommen von Eisenerz, Basalt, Schiefer, Mineralwasser, Ton, Kalkstein und den berühmten Lahnmarmor. Zeithistorische und neuzeitliche Bauten zeigen die Nutzung regionaler Ressourcen früher und heute. An manchen Orten kann gleichzeitig die naturbelassene und die verarbeitete Form eines Rohstoffs entdeckt werden. Wer sich in der Region auf die Spur der Menschen und der Industriekultur begibt, lernt eine Menge über Berufe, die heute fast vollständig aus unserem Alltag verschwunden sind. Wie hat der Bergmann es geschafft, nebenberuflich auch noch Landwirtschaft zu betreiben und was leisteten die Arbeiter in der Montanindustrie vor 100 Jahren? Im Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus tauchen Besucher bei einer Fahrt in den Schacht des GeoInformationszentrum Besucherbergwerk Grube Fortuna in Solms-Oberbiel tief in die Erdgeschichte ein. Spannende Ausstellungen zur Arbeits- und Industriekultur zeigt der GeoPunkt Villa Grün in Dillenburg oder der GeoPunkt Hinterlandmuseum im Schloss Biedenkopf. Im Industriedenkmal GeoInformationszentrum Stöffel-Park in Enspel können mit der ganzen Familie echte Industrieanlagen erkundet oder die fossile StöffelMaus gesucht werden.

In unserem Geopark sind große und kleine Zeitreisen möglich - viele spannende GeoInformationszentren, GeoPunkte, GeoTope, GeoBlicke und GeoRouten bieten unzählige Ausflugsmöglichkeiten und Erlebnisse für interessierte Besucher, Familien, Kinder- und Jugendgruppen oder Schulen.

Die zehn GeoInformationszentren bieten umfassende Erläuterungen zu der jeweiligen Sehenswürdigkeit, ihrer Bedeutung und dem Geopark als Ganzes. GeoInformationszentren stellen Verbindungen zwischen verschiedenen Stationen im Geopark her. Es ist das Zusammenspiel der einzelnen Rohstoffe, dass die historische und wirtschftliche Entwicklung unserer Region ausmacht. Die GeoInformationszentren bieten außerdem Lernmaterial für Kinder und Jugendliche mit Erlebnischarakter. Wer danach eine Pause braucht, wird in den angeschlossenen Gastronomiebetrieben fündig. Die GeoInformationszentren haben regelmäßige Öffnungszeiten.

An GeoPunkten können wir zu den Bodenschätzen der Region einiges lernen und begreifen. Oft geht es unter Tage, wo Bergbaugeschichte ganz praktisch erklärt wird. Ein Erlebnis sind auch die vielen Museen zur Arbeits- und Industriekultur der Region. GeoPunkte sind nur zu bestimmten Öffnungszeiten oder im Rahmen einer Führung besuchbar.

Alle GeoTope zeichnet aus, dass sie eine geowissenschaftliche Besonderheit und bedeutend für Kultur und Wirtschaft der Region sind. Zu den GeoTopen zählen Steinbrüche, Wasserfälle, Heilquellen oder Felsformationen. GeoTope sind überall im Gebiet des Geoparks zu finden und in der Regel jederzeit frei zugänglich.

Die GeoRouten verbinden GeoTope, GeoPunkte, GeoBlicke und GeoInformationszentren miteinander. Dabei ist es egal, wie lange und wie weit Wissensdurst und Abenteuerlust die Besucher treiben, auf guten Rad- und Wanderwegen gelangt man von einem Standort zum nächsten. An vielen Informationspunkten werden spannende Geschichten über die Bergbautradition, das Leben der Menschen sowie die einmalige Naturlandschaft und Geologie erzählt. Die GeoRouten können ganzjährig begangen oder befahren werden.

GeoBlicke sind frei zugängliche Panoramatafeln an Aussichtspunkten, die Sehenswürdigkeiten in der Landschaft von geologischer, kultur- oder wirtschaftshistorischer Bedeutung zeigen und erklären. Über Sichtachsen entstehen so Verbindungen zwischen thematisch verwandten Punkten. Dadurch werden geologische und historische Zusammenhänge sichtbar.

Die zahlreichen spannenden Sehenswürdigkeiten im Geopark können entweder auf eigene Faust oder mit ortskundigen GeoLotsen erkundet werden. GeoLotsen sind zertifizierte Natur- und Landschaftsführer oder Höhlen- und Bergwerksführer, die spezielle Angebote zu verschiedenen Themen des Geoparks anbieten. Kommen Sie mit auf eine spannende Zeit- und Ent- deckungsreise im Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus!

Interessiert? Dann einfach unverbindlich anfragen!

Datenschutz-Check (Erforderlich)

Gut zu wissen

Öffnungszeiten

Die Geschäftsstelle des Geoparks hat mittwochs von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Nicht geöffnet an Feiertagen und zwischen dem 20.12. und 15.01.!

Social Media

Lizenz (Stammdaten)

Lizenz: Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen

In der Nähe