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title: "Neuerburger Kopf"
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description: "Der Neuerburger Kopf ist ein vor 108 Millionen Jahren entstandener Vulkankegel. Magma drang in devonische Sandsteinschichten ein und erstarrte unter der Erdoberfläche. Der harte Basaltgang schützte den Sandstein vor Erosion; erhalten blieb die Kegelform. Gemeinsam mit dem Lüxeberg zählt der Neuerburger Kopf zu den ältesten vulkanischen Erscheinungen der Eifel. Früher hieß der Berg Merkuriusberg. Der heutige Name geht auf die Burg Neuerburg zurück, die im 12. Jahrhundert errichtet und später erweitert wurde. Sie diente dem Eintreiben von Zöllen und gehörte zu den sieben kurtrierischen Burgen. Nach ihrer Zerstörung 1689 blieben wenige Mauerreste erhalten."
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Neuerburger Kopf
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Neuerburger Kopf

Wanderweg zur Hütte

Blütenpracht am Wegesrand

Vulkanisches Gestein

Blick auf Bombogen

Kegelform

Der Neuerburger Kopf ist ein erloschener Vulkankegel von 286 m Höhe und das Wahrzeichen der Wittlicher Senke.

Der Vulkankegel entstand vor 108 Millionen Jahren. In die devonischen Sandsteinschichten drang Magma ein und erstarrte noch unterhalb der Erdoberfläche. Dieser Gang oder Schlot aus hartem Basalt schützte den umgebenden Sandstein vor Erosion, so dass die heute noch gut erkennbare Kegelform des Neuerburger Kopfes übrig blieb. Mit der Einordnung in die Kreidezeit handelt es sich beim Neuerburger Kopf und beim benachbarten Lüxeberg um die ältesten vulkanischen Erscheinungen der Eifel.

Der Neuerburger Kopf hieß früher Merkuriusberg (Mercurius, römischer Gott des Handels). Der frühere Name erklärt sich durch die neben ihm kreuzenden römischen Handels- und Heerstraßen. Der heutige Name bezieht sich auf eine Burg. Erzbischof Albero (1131–1152) ließ eine „novum castrum“ (= neue Burg) bauen, vollendet wurde diese 1168 durch Erzbischof Hillin, erweitert wurde sie von Erzbischof Heinrich II. (1260–1286). Die Burg wurde vor allem zum Eintreiben von Zöllen auf der benachbarten Handelsstraße genutzt und gehörte zu den sieben kurtrierischen Burgen, wie auch Manderscheid, Arras, Saarburg, Grimburg, Welschbillig und Ehrenbreitstein. Im Schutz der Burg siedelten sich die letzten Bewohner des von der Pest heimgesuchten und daher aufgegebenen Ortes Hatzdorf an und gründeten das Dorf Neuerburg. Zerstört wurde die Burg Neuerburg aller Wahrscheinlichkeit nach im Jahr 1689 durch den französischen Marschall François de Créquy, der von Mont Royal aus auch Wittlich zerstören ließ. Heute sind nur noch wenige Mauerreste zu finden.

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