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Rosengärtchen
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Blick ins Rosengärtchen

Grab- und Gedenksteine im Rosengärtchen

Gedenkstein Karl Kellner im Rosengärtchen

Überreste der Stadtmauer im Rosengärtchen

Blick auf die Freilichtbühne Rosengärtchen

Parkanlage mit Freilichtbühne und Gedenksteinen

 Das heutige Rosengärtchen, eine Parkanlage mit Freilichtbühne, diente zwischen 1757 und 1881 als Friedhof. Mitte des 18. Jahrhunderts veranlassten die Kameralen nämlich, den Friedhof aus der Stadtmitte Wetzlars zu verlegen, so dass dieser 1757 außerhalb der Stadtmauer angelegt wurde. 

Im 18. Jahrhundert wurde Karl Wilhelm Jerusalem nach seinem Freitod im Rosengärtchen bestattet. Ein Gedenkstein markiert heute ungefähr seine letzte Ruhestätte, deren genaue Lage unbekannt ist. Ein weiterer Gedenkstein erinnert an Karl Kellner (1826–1855), den Begründer der optischen Industrie in Wetzlar.

Mit der Eröffnung des neuen Friedhofs an der Bergstraße im Jahr 1881 verlor der alte Friedhof an der Stadtmauer seine Funktion und verwilderte allmählich. Während des Zweiten Weltkriegs gingen zahlreiche Grabsteine verloren, zudem zerstörten Bomben weitere Denkmäler.

Nach dem Krieg wurde die Grünanlage in den Jahren 1949 und 1950 schließlich umgestaltet und bekam durch die Errichtung der Freilichtbühne im unteren Teil der Anlage einen neuen Nutzen. Bis heute finden im Sommer auf der Freilichtbühne zahlreiche kulturelle Highlights statt, unter anderem die Wetzlarer Festspiele. 

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Kontaktangabe

**Rosengärtchen**

Domplatz 8

35578 Wetzlar