Die Wegesperren von Stapelage sind bedeutende archäologische Relikte, rechtlich als Bodendenkmal anerkannt. Diese Sperren, bestehend aus Wall- und Grabensystemen, stammen nachweislich aus dem Mittelalter sowie der Frühneuzeit. Ihre primäre Funktion lag in der Kontrolle des Zugangs zur Stapelager Schlucht. Trotz fehlender umfassender wissenschaftlicher Untersuchungen ergeben historische Dokumente, dass diese Anlagen möglicherweise bereits in früheren Zeiten errichtet wurden. Die Hypothese, dass sie nicht nur gegen äußere Feinde, sondern auch zur Eindämmung innerer Bedrohungen genutzt wurden, verdichtet sich in der Fachliteratur, wie im Werk von Thomas v. Stamford zu erkennen ist. Besonders auffällig ist die nördliche Ausrichtung dieser Sperranlagen, deren Zweck darin bestand, potenziellen Feinden sowohl den Zugang als auch die Flucht zu verwehren. Die nördliche Befestigungsstrategie wird auch durch mehrere Beispiele aus örtlicher Erkundung gestützt, was die strategische Relevanz der Wegesperren im Kontext historischer Konflikte hervorhebt.
Zahlungsmöglichkeiten
- Eintritt frei
Anreise und Parken
- Zwischen Lage und Augustdorf gelegen.
Autor:in
Organisation
Stadt Lage
Lizenz (Stammdaten)
Lucas Noke Lippe Tourismus & Marketing GmbH









