---
title: "Der Dräulzer Sagen-Pfad"
url: "https://web.destination.one/ch/tour/der-draeulzer-sagen-pfad"
description: "Auf 6 Tafeln, die entlang der Wanderstrecke stehen, werden bekannte Sagen aus dem Dräulzer Land erzählt und illustriert.TAFEL 1:Die Sendschotter Madonna&nbsp;und der „Ümmegang“Noch heute erinnern beim „Ümmegang“ Anfang Juli rollende Böllerschüsse früh morgens an die Sagen, die vom vergeblichen Raub der Madonnenstatue erzählt werden.TAFEL 2:Die Schanhollen von GerminghausenÄhnlich wie die Kölner Heinzelmännchen erscheinen die Schanhollen den Menschen im Sauerland nur sehr ungern. Aber auch sie helfen den Handwerkern und Bauern bei ihrer Arbeit. In Germinghausen lebte ein Schuster dem sie halfen, aber immer nur für ein Jahr! Im benachbarten Köbbinghausen unterstützten sie die Bauern bei ihren Tätigkeiten.TAFEL 3:Die Hellseherin von EssinghausenDie Sage der Hellseherin hat einen wahren Kern, wie bei den meisten Sagen. Obwohl es verboten war die Zukunft zu lesen, waren die Menschen, besonders in trüben Zeiten, darauf erpicht, einen Blick in die hoffentlich bessere Zukunft zu werfen. Wenn die Obrigkeit davon erfuhr, wurde die Hellseherin mit einer Geldstrafe belegt, die von der Seherin in Essinghausen wohl auch bezahlt wurde, doch sie machte einfach weiter.TAFEL 4:Das Hänschen von VoßsiepenDiese Sage beruft sich ebenfalls auf eine wahre Geschichte, die sich kurz nach dem 30-jährigen Krieg abspielte. Sie handelt von einem Hirten, dem wohl in der Einsamkeit der Bergwiesen böse Erscheinungen plagten und vermeintliche Stimmen befahlen, unheimliche Grausamkeiten zu begehen. Die Stimmen flüstern dem Hänschen ein, ihn zum Herren der Welt zu machen, wenn er ihre Befehle ausführt.TAFEL 5:Die Raubende ÄbtissinIn der Frühen Neuzeit entstanden neue Glaubensrichtungen, die viel Unruhe ins Land brachten. Besonders die Truchsesschen Wirren, der Abfall des Kölner Erzbischofs vom katholischen Glauben, verursachte heftige Kämpfe im Sauerland. Einige Jahre später wurde eine Dame Äbtissin, die eigentlich gar nicht Nonne werden wollte, doch sie verließ nach kurzer Zeit das Kloster in Drolshagen, allerdings unter Mitnahme des Klosterschatzes und floh ins benachbarte „Ausland“.TAFEL 6:Die versunkene Glocke&nbsp;im GlockensiepenIn dieser schönen Sage wird den DrolshagerInnen der moralische Spiegel vorgehalten, damit sie ihr Erdenleben fromm und gottesfürchtig leben sollen. Nachdem der Teufel seinen Einfluss auf die Drolshagener verloren hatte, wollte er ihnen durch eine besonders böse Tat mit währenden Folgen seine Macht demonstrieren."
language: "de"
type: "SportsActivityLocation"
image: "https://dam.destination.one/2488603/b5ebfd29e496f5d41b542370a347f36c9b00b4437de6e6d883c62639504d1e25/sagenpfad-in-sendschotten.jpg"
breadcrumb: "Root > Startsiite > Special > Destination.Data Details > Tour"
---

GPX

Teilen

Der Dräulzer Sagen-Pfad
=======================

- 10,31 km lang
- Rundweg
- Schwierigkeit: mittel
- Kondition: mittel
- Wanderweg
- Wandern

Sagenpfad in Sendschotten

Sagenpfad in Junkernhöh

- 2:49 h
- 10,31 km
- 159 m
- 157 m
- 346 m
- 456 m
- 110 m
- 
- Start: Parkplatz vor der Touristinfo Am Mühlenteich 1, 57489 Drolshagen
- Ziel: Parkplatz vor der TouristinfoAm Mühlenteich 1, 57489 Drolshagen

**LANDSCHAFT, HISTORIE UND SAGEN ERLEBEN AUF DEM „SAGEN-PFAD“ IN UND UM DROLSHAGEN**

Wandern auf dem Drolshagener Sagenpfad heißt: Fantastische Aussichten in die herrliche Sauerländer Bergwelt genießen und Einblicke in die örtliche Historie und Sagenwelt erfahren.

Der Drolshagener Sagenpfad wurde vom Heimatverein für das Drolshagener Land mit Unterstützung des Bauhofes der Stadt Drolshagen errichtet. Die Texte auf den Tafeln und in diesem Flyer schrieb Joachim A. Nierhoff , die sieben Bilder malte Marion Engels. Das Logo gestaltete Ddrolshagen Marketing (Regine Rottwinkel).

**Auf 6 Tafeln, die entlang der Wanderstrecke stehen, werden bekannte Sagen aus dem Dräulzer Land erzählt und illustriert.
TAFEL 1:** 

**Die Sendschotter Madonna und der „Ümmegang“**

Noch heute erinnern beim „Ümmegang“ Anfang Juli rollende Böllerschüsse früh morgens an die Sagen, die vom vergeblichen Raub der Madonnenstatue erzählt werden.

**TAFEL 2:**

**Die Schanhollen von Germinghausen**

Ähnlich wie die Kölner Heinzelmännchen erscheinen die Schanhollen den Menschen im Sauerland nur sehr ungern. Aber auch sie helfen den Handwerkern und Bauern bei ihrer Arbeit. In Germinghausen lebte ein Schuster dem sie halfen, aber immer nur für ein Jahr! Im benachbarten Köbbinghausen unterstützten sie die Bauern bei ihren Tätigkeiten.

**TAFEL 3:**

**Die Hellseherin von Essinghausen**

Die Sage der Hellseherin hat einen wahren Kern, wie bei den meisten Sagen. Obwohl es verboten war die Zukunft zu lesen, waren die Menschen, besonders in trüben Zeiten, darauf erpicht, einen Blick in die hoffentlich bessere Zukunft zu werfen. Wenn die Obrigkeit davon erfuhr, wurde die Hellseherin mit einer Geldstrafe belegt, die von der Seherin in Essinghausen wohl auch bezahlt wurde, doch sie machte einfach weiter.

**TAFEL 4:**

**Das Hänschen von Voßsiepen**

Diese Sage beruft sich ebenfalls auf eine wahre Geschichte, die sich kurz nach dem 30-jährigen Krieg abspielte. Sie handelt von einem Hirten, dem wohl in der Einsamkeit der Bergwiesen böse Erscheinungen plagten und vermeintliche Stimmen befahlen, unheimliche Grausamkeiten zu begehen. Die Stimmen flüstern dem Hänschen ein, ihn zum Herren der Welt zu machen, wenn er ihre Befehle ausführt.

**TAFEL 5:**

**Die Raubende Äbtissin**

In der Frühen Neuzeit entstanden neue Glaubensrichtungen, die viel Unruhe ins Land brachten. Besonders die Truchsesschen Wirren, der Abfall des Kölner Erzbischofs vom katholischen Glauben, verursachte heftige Kämpfe im Sauerland. Einige Jahre später wurde eine Dame Äbtissin, die eigentlich gar nicht Nonne werden wollte, doch sie verließ nach kurzer Zeit das Kloster in Drolshagen, allerdings unter Mitnahme des Klosterschatzes und floh ins benachbarte „Ausland“.

**TAFEL 6:**

**Die versunkene Glocke im Glockensiepen**

In dieser schönen Sage wird den DrolshagerInnen der moralische Spiegel vorgehalten, damit sie ihr Erdenleben fromm und gottesfürchtig leben sollen. Nachdem der Teufel seinen Einfluss auf die Drolshagener verloren hatte, wollte er ihnen durch eine besonders böse Tat mit währenden Folgen seine Macht demonstrieren.

Weiterlesen

Gut zu wissen
-------------

Beste Jahreszeit

geeignet

wetterabhängig

- Jan
- Feb
- Mär
- Apr
- Mai
- Jun
- Jul
- Aug
- Sep
- Okt
- Nov
- Dez

Toureigenschaften

- Beschilderung
- Familienfreundlich
- Rundweg
- Tour mit Hund

Autor:in

Zweckverband Tourismusverband Biggesee-ListerseeSchüldernhof 17

57439 Attendorn 

Organisation

Zweckverband Tourismusverband Biggesee-Listersee

Lizenz (Stammdaten)

Zweckverband Tourismusverband Biggesee-Listersee

In der Nähe
-----------

Auf der Karte anschauen

- Touren
    
    19,00 km
    
    
    - Wandern
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    62,32 km
    
    
    - Wandern
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    10,92 km
    
    
    - Wandern

Kontaktangabe

57489 Drolshagen

GPX Datei herunterladen

- 
-