Die rheinische Apfelroute

  • 123,51 km lang
  • Rundweg
  • Schwierigkeit: schwer
  • Kondition: sehr schwer
  • Tolles Panorama
  • Radfahren
  • 8:40 h
  • 123,51 km
  • 682 m
  • 686 m
  • 44 m
  • 259 m
  • 215 m
  • Start: Alfter Ort
  • Ziel: Alfter Ort
Die rheinische Apfelroute ist ein Fern- und Themenradweg durch das größte Obst- und Gemüseanbaugebiet Nordrhein-Westfalens und als Rundtour angelegt.
Die rheinische Apfelroute ist eine Themenradroute und Rundtour durch das Obst- und Gemüseanbaugebiet Nordrhein-Westfalens. Sie führt durch eine Kultur- und Naturlandschaft, die im Frühjahr von der Obstblüte und im Herbst von der Ernte geprägt ist. Abschnitte mit Anstiegen gehören zur Route; von erhöhten Punkten reichen die Blicke in Richtung Eifel, Ahrtal und bis zum Kölner Dom. Die Hauptroute verläuft über verkehrsarme, überwiegend asphaltierte Wege sowie breite Wirtschaftswege. Entlang der Strecke liegen Hofläden, Hofcafés, Restaurants und Unterkünfte. Rastplätze und Erlebnisstationen vermitteln Informationen zur regionalen Landwirtschaft und Kulturlandschaft.

Gut zu wissen

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Die rheinische Apfelroute führt als Rundweg durch die gesamte Rhein-Voreifel. Dabei erhaltet ihr einmalige Einblicke in das größte Obst- und Gemüseanbaugebiet Nordrhein-Westfalens.

Starten könnt ihr an jedem Punkt der Route. Auch die Wahl der Richtung bleibt euch überlassen. Für diese kurze Tourenbeschreibung haben wir der Einfachheit halber jedoch Alfter-Ort als Startpunkt festgelegt und beschreiben die Tour im Uhrzeigersinn:

Aus Alfter hinaus fahren wir gleich zu Beginn eine knackige Steigung hinauf auf die Hochebene der Rheinterrassen. Lasst euch nicht erschrecken! Diese Steigung lässt sich leider aufgrund der Verkehrssituation und der Topografie nicht vermeiden und bleibt ein Einzelfall. Die Belohnung sind tolle Aussichten und verkehrsarme Radwege mitten durch die Apfelplantagen. Über die Alfterer Ortsteile Ramelshoven, Volmershoven und Heidgen gehts hinein in den Kottenforst, dem ehemaligen Jagdgebiet der Kölner Kurfürsten. Auf der anderen Seite des Waldes erwartet uns das malerische Drachenfelser Ländchen. Die rheinische Apfelroute führt uns vorbei an Fachwerkhäusern, ländlicher Romantik und einer Vielzahl von Beeren- und Apfelplantagen. Dabei können wir immer wieder staunende Blicke auf das Siebengebirge auf der anderen Rheinseite werfen. Mit dem Fahrrad geht es weiter über Berkum, der Heimat des weithin sichtbaren Radoms (Radarkuppel des Fraunhofer Instituts) und den Töpferdorf Adendorf in Richtung Apfelstadt Meckenheim. Auch hier prägen unzählige Apfelbäume die Strecke. Unterbrochen werden die Obstplantagen durch große, parkähnliche Baumschulfelder bevor man in das Zentrum Meckenheims gelangt. Nach der Durchfahrt des reizvollen Örtchens Lüftelberg kommen wir nach Rheinbach. Rheinbachs Stadtbild wird von historischen Gebäuden geprägt. Gleichzeitig ist Rheinbach aber auch moderner Wirtschaftsstandort und Standort des landwirtschaftlichen Versuchsgut der Universität Bonn, Campus-Klein Altendorf, das wir auf unserer Tour streifen. Vom Rheinbacher Ortsteil Oberdrees geht weiter nach Swisttal. Geprägt durch wunderschöne Weitblicke und ausgedehnte Wiesen und Felder radeln wir über weite Ebenen mit einer grandiosen Aussicht. Entlang der Swist begleitet uns ein stetiges Wasserrauschen bis zur Burg Heimerzheim, einer beeindruckenden Wasserburg, die heute als Eventlocation und Hotel genutzt wird. Durch Heimerzheim führt die Apfelroute leicht bergauf auf die Rheinterrassen von Bornheim. Bergab durch zahlreiche Bornheimer Ortsteile erreichen wir die großen Gemüsefelder in der Rheinebene. Felder voller Salat, Spargel, weite Obstplantagen, regionale Hofläden und der Rhein bieten abwechslungsreiche Blicke und viele Gelegenheiten zum Staunen und Verweilen. Nach dem kurzen Abstecher zum Rhein fahren wir an den Villehängen zurück nach Alfter.

Die Rheinischen Apfelroute ist für eine Tagestour zu lang! Die Route wurde als Mehrtagestour (für 2-4 Etappen) konzipiert, um genügend Zeit für Hofführungen, entspannte Pausen und die attraktiven Erlebnisstationen zu haben. Unsere Apfelrouten-Partner freuen sich euch als Gäste willkommen zu heißen!

Toureigenschaften

  • Einkehrmöglichkeit

  • Familienfreundlich

  • Kulturell interessant

  • Rundweg

Anreise und Parken

Parken

PKW

Ihr euer Fahrzeug an vielen Punkten entlang der Strecke parken und direkt mit eurer Radtour beginnen. TIPP: Wählt euren Parkplatz doch so, dass ihr am Abend gemütlich mit der Bahn zurück zum Auto fahren könnt!

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahn

Ihr erreicht uns über das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn und das regionale Netz des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS). Die Wahl des passenden Bahnhofes hängt natürlich vom gewünschten Tourstart ab. Auf den Webseiten der Verkehrsunternehmen könnt ihr eure An- und Abreise bequem online planen. www.vrsinfo.de  www.bahn.de 

Weitere Infos / Links

Autor:in

Rhein-Voreifel Touristik e.V.

Organisation

Rhein-Sieg Tourismus

Lizenz (Stammdaten)

Lizenz: kein Copyright erforderlich (Public domain) (no Copyright)

Unser Tipp

Beonders sehenswert ist die Rheinische Apfelroute im Frühjahr und im Herbst. Außerdem könnt Ihr in unseren Partnerbetrieben bei z.B. einer Hofführung viel über den Obst-und Gemüseanbau in der Region erfahren.


Falls euch die 124 km der Hauptroute noch nicht genug sind, könnt ihr euch auf den sechs Nebenschleifen (jeweils ca. 15-40 km) austoben. In Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg werden weitere spannende Sehenswürdigkeiten und attraktive Aus-, An- und Fernblicke angefahren, die nicht in der Hauptroute enthalten sind.

Karte

Radkarte Rheinische Apfelroute 1:50.000, kostenfrei
Radwanderkarte, Rhein-Sieg-Kreis mit Knotenpunktsystem 1:50.000, ISBN: 978-3-87073-903-4, Preis 7,95 € (BVA Verlag)