• 31,00 km lang
  • Schwierigkeit: mittel
  • Kondition: mittel
  • Wanderweg
  • Wandern
  • Radfahren
  • 9:00 h
  • 31,00 km
  • 860 m
  • Start: Bahnhof Lüdenscheid Der Drahthandelsweg kann am Bahnhof Lüdenscheid begonnen werden. Von hier führt die Route über die Höhenzüge des Märkischen Sauerlands in Richtung Altena und weiter nach Iserlohn. Alternativ ist der Einstieg auch in Altena oder Iserlohn möglich.
  • Ziel: Bahnhof Iserlohn Die Tour endet am Bahnhof Iserlohn. Von hier besteht eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die Strecke kann selbstverständlich auch in umgekehrter Richtung gewandert werden.
Die Route des Drahthandelswegs zwischen Lüdenscheid, Altena und Iserlohn thematisiert die prägende Industriegeschichte des Märkischen Kreises. Sie erschließt die Entwicklung des Drahthandels und gewährt Einblicke in regionale Gewerbestrukturen.
Der Drahthandelsweg im Märkischen Sauerland repräsentiert eine historisch signifikante Route, welche die Städte Lüdenscheid, Altena und Iserlohn miteinander verknüpft. Dieser Weg, der auf eine lange Tradition vom Spätmittelalter bis in die frühe Neuzeit zurückblickt, diente einst dem Transport von Draht und Osemund, einem weichen, schmiedbaren Eisen. Die Region etablierte sich in dieser Epoche als entscheidender Produzent von Drahtwaren und Eisenprodukten weltweit. Entlang des Verlaufs durch Wälder, Täler und über Höhenzüge bietet die Tour facettenreiche Landschaftsbilder. Thematafeln im charakteristischen Drahtrollen-Design säumen den Weg und vermitteln vertiefende Einblicke in die Historie der Drahtherstellung, -verarbeitung sowie die damit verbundenen Transportwege. Besucher:innen erfahren hierbei Details über die Arbeitsweise der sogenannten Reidemeister und Zöger, die einst diesen Pfad nutzten. Zu den Stationen zählen unter anderem die Burg Altena und die Fülbecke Talsperre. Diese historische Themenroute ermöglicht somit eine Auseinandersetzung mit der industriellen Vergangenheit des Sauerlandes, vor dem Hintergrund einer vielschichtigen Naturkulisse.

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Der Drahthandelsweg verbindet auf rund 31 Kilometern die Städte Lüdenscheid, Altena und Iserlohn. Dabei folgt die Route den historischen Handelswegen und ist durchgehend in beide Richtungen ausgeschildert.

Du kannst den Drahthandelsweg als komplette Tour wandern oder ihn in zwei Etappen entdecken: Lüdenscheid–Altena und Altena–Iserlohn.

Die Strecke führt überwiegend über Wald- und Forstwege sowie ruhige Nebenstraßen durch die abwechslungsreiche Landschaft des Märkischen Sauerlands. Wälder, Höhenzüge und Täler sorgen unterwegs für immer neue Perspektiven.

An 23 Stationen erfährst du mehr über die Geschichte der Drahtproduktion und des Drahthandels und bekommst spannende Einblicke in die Zeit, als Draht noch auf historischen Handelswegen durch die Region transportiert wurde.

Wegekennzeichen

Der Drahthandelsweg ist durchgehend mit einem weißen "D" auf schwarzem Grund markiert. Die Beschilderung führt zuverlässig entlang der gesamten Strecke in beide Richtungen.

Ausrüstung

  • Knöchelhohe Wanderschuhe mit gutem Profil
  • Wetterangepasste Kleidung
  • Ausreichend Getränke und Proviant
  • Wanderkarte oder GPS-Gerät/Smartphone
  • Sonnenschutz und gegebenenfalls Regenschutz

Anreise und Parken

Anfahrt
Die Tour kann sowohl in Lüdenscheid als auch in Iserlohn oder Altena begonnen werden. Alle drei Städte sind über die Autobahnen A45 und A46 sowie die Bundesstraßen der Region gut erreichbar.
Parken
Kostenlose bzw. öffentliche Parkmöglichkeiten befinden sich an den Bahnhöfen in Lüdenscheid, Altena und Iserlohn. Dadurch eignet sich der Drahthandelsweg besonders für Streckenwanderungen mit An- und Abreise per Bahn. 
Öffentliche Verkehrsmittel
Alle drei Start- bzw. Zielorte verfügen über Bahnhöfe und sind regelmäßig mit Regionalzügen und Buslinien erreichbar. Dadurch lässt sich die Wanderung bequem als Streckenwanderung planen, ohne zum Ausgangspunkt zurückkehren zu müssen. 

Autor:in

Stadt Altena
Lüdenscheider Straße 22
58762 Altena

Organisation

Lizenz (Stammdaten)

Lizenz: kein Copyright erforderlich (Public domain) (no Copyright)

Unser Tipp

Plane auf deiner Tour ruhig etwas Zeit für die Sehenswürdigkeiten entlang des Weges ein. Besonders lohnenswert sind die Phänomenta in Lüdenscheid, Burg Altena mit dem Deutschen Drahtmuseum, die Fuelbecker Talsperre und der Danzturm mit seinen schönen Ausblicken.

Du möchtest tiefer in die Geschichte der Region eintauchen? Dann lohnt es sich, den Drahthandelsweg auf zwei Tage aufzuteilen. So bleibt unterwegs genug Zeit für Sehenswürdigkeiten, eine gemütliche Einkehr oder eine Übernachtung.

Sicherheitshinweise

  • Festes Schuhwerk wird empfohlen. Einige Abschnitte sind wurzelig oder können nach Regen rutschig sein.

  • Unterwegs musst du mehrere Straßen überqueren. Bitte achte besonders an stärker befahrenen Straßen auf den Verkehr.

  • Der Weg führt über längere An- und Abstiege und setzt eine gute Grundkondition voraus.

  • Bei Sturm oder Unwetter solltest du auf eine Wanderung im Wald verzichten.