Naturweg Kahler Pön Düdinghausen

5,29 km lang
Rundweg
Schwierigkeit: leicht
Kondition: sehr leicht
Tolles Panorama
Wandern
  • 1:45 h
  • 5,29 km
  • 149 m
  • 149 m
  • 677 m
  • 774 m
  • 97 m
  • Start: Wanderparkplatz und Info Kahler Pön
  • Ziel: Wanderparkplatz und Info Kahler Pön
Der Naturweg Kahler Pön Düdinghausen erschließt als Rundweg ein kulturell bedeutsames Gebiet im Hochsauerlandkreis. Die Route führt zu einem Gipfel und bietet Möglichkeiten zur Einkehr.
Der Naturweg Kahler Pön bei Düdinghausen eröffnet die Möglichkeit, einen besonderen Landschaftstyp zu erkunden, welcher die Hochlagen des Mittelgebirges über Jahrhunderte hinweg maßgeblich prägte. Bis ins späte 19. Jahrhundert erstreckten sich die Höhenrücken des Sauerlandes weithin als Bergheiden. Auf dem Plateau des Kahlen Pön, strategisch an der Grenze zwischen dem Upland in Hessen und der Medebacher Bucht in Nordrhein-Westfalen im Quellgebiet der Diemel gelegen, findet sich eine der seltenen erhaltenen Hochheiden des Rheinischen Schiefergebirges. Die Begehung dieses Weges offenbart eine charakteristische Heidelandschaft, die stets von weitreichenden Panoramaaussichten begleitet wird. Hervorzuheben sind dabei Standpunkte wie das Usselner Kreuz, der Pöngipfel und die Kalied, welche jeweils spezifische Blickachsen in die umgebende Natur eröffnen. Entlang der Route sind zudem zwölf Informationstafeln integriert, die mittels QR-Codes vertiefende Einblicke in die naturräumlichen Gegebenheiten sowie die historische Entwicklung der Region bieten. Dies trägt maßgeblich zur kulturellen und edukativen Bereicherung der Wanderung bei. Eine willkommene Gelegenheit zur Einkehr bietet die Graf Stolberg Hütte. Dort lässt sich die Wanderung in einer authentischen Hüttenatmosphäre oder auf der großzügigen Sonnenterrasse mit kulinarischen Angeboten abrunden.

Gut zu wissen

Wegebeläge

Unbekannt (24%)
Asphalt (3%)
Schotter (10%)
Weg (52%)
Pfad (11%)

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Der Wanderweg ist durchgehend mit dem blauen Wegezeichen Kahler Pön ausgeschildert (gelber EU-Sternenkreis auf blauem Grund).

Zu diesem Weg gibt es einen Flyer, der die besondere Natur an 12 nummerierten Eichenpfahl-Stationen erklärt.

 

Startpunkt ist der Pön-Parkplatz, der entweder mit dem PKW über eine ca. 3 km Anfahrt über eine Asphaltstraße östlich vom Dorfkern, oder zu Fuß von der Ortsmitte über den Sauerland-Höhenflug (2 km steil bergan – 200 Höhenmeter) erreicht werden kann.

Zunächst geht es 500 m bergan. Dann biegen wir rechts ab, treffen nach 200 m auf die Landesgrenze mit dem Grenzstein „Lügenbank“ und erreichen nach weiteren 300 m die Usselner Heide mit außergewöhnlicher Panoramasicht. Am Usselner Kreuz links ab in einen schmalen Pfad hinein, dann über einen naturbelassenen Weg weiter am Skilift vorbei, dann rechts entlang großer Bergwiesen bis zum Teerweg. Diesen überschreiten wir nahe dem Grenzstein Nr. 5, hinauf auf einem Heideweg zum Pöngipfel. Weiter rechts durch den Wald bergab, dann scharf links ab auf den fast ebenen Pönflankenweg bis zum Wendeplatz. Weiter leicht abschüssig über einen Pfad im Buchenwald, dann scharf links ab und durch Buchenwald hinauf zur Kalied. Von der Schutzhütte mit Infopunkt und Panoramatafel aus hat man eine prächtige Aussicht über das hessische Bergland und die Medebacher Bucht. Der Weg führt zurück zum Parkplatz.

Toureigenschaften

  • Einkehrmöglichkeit

  • Gipfel

  • Kulturell interessant

  • Rundweg

Ausrüstung

Festes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleidung.

Anreise und Parken

  • Von Norden: A7, A2, A33 bis Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren, B480 Brilon, Olsberg, Richtung Winterberg und dann nach Medebach. Später Richtung Oberschledorn/Düdinghausen fahren.
  • Von Westen: A44 Dortmund-Kassel, Abfahrt Kreuz Werl, A445 Meschede bis Bestwig, Olsberg, Richtung Winterberg und dann nach Medebach. Später Richtung Oberschledorn/Düdinghausen fahren.
  • Aus dem Rheinland: A4 Köln-Olpe bis AK Olpe, auf A45 Richtung Dortmund bis Abfahrt Olpe, B55 Richtung Lennestadt, B236 Schmallenberg, Winterberg und dann nach Medebach.
  • Von Osten: A44 Dortmund-Kassel bis Abfahrt Wünnenberg-Haaren, B480 Brilon, Olsberg, Richtung Winterberg und dann nach Medebach. Später Richtung Oberschledorn/Düdinghausen fahren.
  • Von Süden: A5 von Frankfurt bis Gießen, A485/B3 Abfahrt Marburg, B252 Wetter, B236 Hallenberg-Winterberg und dann nach Medebach. Später Richtung Oberschledorn/Düdinghausen fahren.
  • Wanderparkplatz  Kahler Pön; Über die Straße "Zum Pön" in Düdinghausen ortsauswärts folgen und einmal rechts abbiegen und geradeaus direkt zum Parkplatz.
  • Parkplatz Heimathaus an der L 854; von dort Hinweisschild „Heimathaus“ folgen; Kirchplatz ist 20 m oberhalb des Heimathauses
  • Von Willingen: Bus R46 (RLG): Willingen-Düdinghausen
  • Von Winterberg: Bus R48 (RLG): Winterberg-Düdinghausen / Umsteigen in Küstelberg in den direkten Anschlussbus
  • Von Korbach:Bus 550(NVV): Korbach-Medebach / Umsteigen in den R46 nach Düdinghausen
  • Von Frankenberg (Eder): Bus 530 (NVV): Frankenberg-Lichtenfels-Medebach / Umsteigen in den R46 Richtung Düdinghausen

Weitere Infos / Links

Literatur

Flyer Naturweg Kahle Pön, erhältlich in der Tourist-Information Medebach.

Autor:in

Andrea Hunold

Organisation

Touristik-Gesellschaft Medebach mbH

Lizenz (Stammdaten)

Andrea Hunold
Lizenz: kein Copyright erforderlich (Public domain) (no Copyright)

Unser Tipp

Ein Besuch des Drechselmuseums in Düdinghausen. Sehen Sie zu, wie die Späne fliegen! (donnerstags, 15 bis 17 Uhr von April bis Oktober)

Sicherheitshinweise

Sie sind Gast im Naturschutzgebiet. Bitte verhalten Sie sich rücksichtsvoll. Hunde müssen an der Leine geführt werden. Bitte die Wege im Allgemeinen nicht verlassen!

Evtl. Schwierigkeiten bei Schnee im Dezember bis März

 

Aktuelle Information zu unseren Wäldern - Der Borkenkäfer und seine Folgen

Die Waldbesitzer sind bemüht, die notwendigen Maßnahmen in den Wäldern anzugehen und das schadhafte Holz abzutransportieren. Diese Arbeiten können allerdings aufgrund des Ausmaßes nicht in kurzer Zeit bewältigt werden. Die Räumung und Wiederaufforstung der geschädigten Waldbestände wird daher noch lange Zeit in Anspruch nehmen und führt mitunter zu Beeinträchtigungen wie Sperrungen und Umleitungen in den Wäldern. Dies gilt es, bei Waldbesuchen stets zu berücksichtigen.

Wir appellieren daher an alle, denen der Wald am Herzen liegt:

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