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title: "Rundweg über Einbecks Wehr-, Wall- und Parkanlagen"
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description: "Die&nbsp;Wehr-, Wall - und Parkanlagen&nbsp;sind ein beliebter rund&nbsp;3,2 Kilometer langer Rundweg&nbsp;rund um die historische Altstadt von Einbeck.Der Rundweg besteht aus den&nbsp;Wallanlagenabschnitten&nbsp;Bäckerwall, Krähengraben, Mühlenwall, Bürgermeisterwall und Langer Wall.&nbsp;Ein Teil der kilometerlangen Stadtmauer steht noch heute entlang der Wallanlagen mit&nbsp;zwei Dutzend Mauertürmen und fünf Stadttoren.&nbsp;Die Türme wurden in regelmäßigen Abständen von 60 bis 70 Metern an Knickstellen der Stadtmauer erbaut.Sowohl für&nbsp;Touristen und Besucher&nbsp;als auch für&nbsp;Einheimische der Stadt&nbsp;bilden die Wallanlagen entlang der alten Stadtmauer ein&nbsp;schönes Ausflugsziel&nbsp;und bieten ausreichend Rastmöglichkeiten durch&nbsp;zahlreiche Sitzgelegenheiten&nbsp;an. Besonders für diejenigen, die einen&nbsp;Spaziergang&nbsp;machen möchten und dabei etwas Natur,&nbsp;fernab der fachwerkreichen Marktplatzes&nbsp;von Einbeck, sehen möchte, sind die Wallanlagen perfekt geeignet.Heute ist die Stadtmauer noch samt Gräben und Wällen zwischen dem ehemaligen&nbsp;Tiedexer-&nbsp;und&nbsp;Hullerser Tor&nbsp;vollständig erhalten.&nbsp;Start des Rundweges:&nbsp;&nbsp;Obere Katze&nbsp;Am Tiedexer Tor befindet sich die Obere Katze, eine ehemalige&nbsp;Bastion für Mörsergeschütze. Von hier aus geht es nach rechts (Blickrichtung zur Innenstadt) in den Bäckerwall.&nbsp;Zwischen dem Tiedexer Tor und dem Hullerser Tor befindet sich der&nbsp;Bäckerwall&nbsp;mit Miningolfanlage für Familien und Spielplatz für die Kleinen.Nachdem man am Ende des Bäckerwalls den Zebrasteifen überquert beginnt der&nbsp;Krähengraben. Entlang des&nbsp;Krähengraben&nbsp;befindet sich auf der linken Seite der&nbsp;Storchenturm&nbsp;(halbrunder Turm in der Stadtmauer) und auch die&nbsp;Bastion am Wall&nbsp;(mächtige Bollwerke). Zu sehen ist am Ende des Krähengrabens, auf der rechten Seite, die&nbsp;Mittelalterliche Wasserüberführung. Dort wird der Mühlenkanal über das Krumme Wasser geleitet mit dem danebenstehenden&nbsp;Diekturm. Der Diekturm war ein&nbsp;mächtiges Bollwerk, der die Wasserversorgung im Mittelalter sicherte.&nbsp;Nach Überquerung&nbsp;der&nbsp;Wasserüberführung befindet sich dahinter der Offiziersgarten.Nach Passieren einer kleinen Brücke über die Ilme und der Benser Straße gelangt man vom Krähengraben auf&nbsp;den&nbsp;Mühlenwall.&nbsp;Nach einigen Metern befindet sich auf der rechten Seite&nbsp;das Ehrendenkmal für die jüdischen Mitbürger.&nbsp;Dort befand sich eine Synagoge, die in der Progromnacht niedergebrannt wurde. Eins Stück weiter (einige Stufen hinab auf der rechten Seite) befindet sich der Gedenkstein ehem. Neue Synagoge (Bismarckstraße).&nbsp;Dieser lässt an die Zerstörung der ehem. neuen Synagoge (09. November 1938) erinnern.&nbsp;&nbsp;Am Ende des Mühlenwalls befindet sich geradeaus der&nbsp;Bürgermeisterwall.&nbsp;&nbsp;Kleiner Abstecher: Wenn man am Ende des Mühlenwalls nach links in die Altendorfer Straße und dann noch einmal links in den Sonnenhaken abbiegt sieht man auf der linken Seite den&nbsp;Pulverturm. Der&nbsp;Pulverturm&nbsp;diente als Teil der Befestigungsanlage.Am Anfang des Bürgermeisterwalls kann man nach rechts über die Dr.-Friedrich-Uhde-Str. ebenfallseinen Abstecher nach links durch den Stukenbrok-Park / Ball-Ricco-Straße machen.&nbsp;Am Ende des Bürgermeisterwalls schließt der&nbsp;Lange Wall&nbsp;an. Anstatt den am Langen Wall gelegenen&nbsp;Stiftsgarten außen entlang zu gehen empfiehlt es sich an diesen zu durchqueren.&nbsp;Zu Beginn befindet sich das August-Stukenbrok-Denkmal auf der linken und die ehemalige August-Stukenbrok-Villa sowie die katholische Kirche St. Josef (etwas versteckt) auf der rechten Seite.&nbsp;Den Stiftsgarten durchquerend erreicht man die&nbsp;Münsterkirche St. Alexandri. Nördlich dieser befindet sich der&nbsp;Knochenturm&nbsp;(ehemaliger Pulverturm der später als Beinhaus benutzt wurde), der heutzutage nur noch eine wenige Meter hohe Ruine ist,&nbsp;sowie der&nbsp;Totenturm. Der Totenturm hat seinen Namen, da er nahe am ehemaligen Friedhof gelegen war.&nbsp;Nun geht es den Langen Wall entlang wieder Richtung Ausgangspunkt. Tiedexer Tor/ Obere Katze.Detaillierte Informationen&nbsp;zu dem Rundweg und den einzelnen Stationen, erhaltet ihr weiter unten unter der Wegbeschreibung und weiteren Informationen!"
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Rundweg über Einbecks Wehr-, Wall- und Parkanlagen
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- 3,59 km lang
- Rundweg
- Schwierigkeit: sehr leicht
- Kondition: sehr leicht
- Asphalt
- Wandern

Historischer Wasserkasten

stadtbefestigfung-obere-katze

Storchenturm am Krähengraben

Storchenturm\_Himmel

Bastion am Krähengraben

Historischer Wasserkasten von Oben

Offiziersgarten Einbeck

Diekturm

Diekturm

1Diekturm Infotafel

Mühlenwall\_Denkmal an Krieg 1870/71

Gedenkstein der Synagoge\_mit Blumentopf

1Bürgermeisterwall bei Sonnenschein

Stukenbrok-Park\_Gesamtansicht

Stiftsgarten Brunnen 

Stiftsgarten\_historischer Zaun

Brunnen im Stiftsgarten

August-Stukenbrok-Denkmal\_Blick in Richtung Brunnen und Villa

August-Stukenbrok-Denkmal\_Blick zur Hohen Münsterstraße

Stukenbrok Villa beim Stiftsgarten\_Außenansicht

Katholische Kirche St. Josef Einbeck

Stiftsgarten\_Generationsgarten

Knochenturm\_Ansicht

Totenturm\_Münsterkirche

Start Einbecker Bierpfad: Fass 1

- 0:51 h
- 3,59 km
- 109 m
- 121 m
- 12 m
- 
- Start: Tiedexer Straße, Verteidigungsanlage, Obere Katze
- Ziel: Tiedexer Straße, Verteidigungsanlage, Obere Katze

Geschichtsträchtiger Rundgang durch Einbecks Natur am Rande der Kernstadt.

 Die **Wehr-, Wall - und Parkanlagen** sind ein beliebter rund **3,2 Kilometer langer Rundweg** rund um die historische Altstadt von Einbeck.

Der Rundweg besteht aus den **Wallanlagenabschnitten** Bäckerwall, Krähengraben, Mühlenwall, Bürgermeisterwall und Langer Wall. Ein Teil der kilometerlangen Stadtmauer steht noch heute entlang der Wallanlagen mit **zwei Dutzend Mauertürmen und fünf Stadttoren.** Die Türme wurden in regelmäßigen Abständen von 60 bis 70 Metern an Knickstellen der Stadtmauer erbaut.

Sowohl für **Touristen und Besucher** als auch für **Einheimische der Stadt** bilden die Wallanlagen entlang der alten Stadtmauer ein **schönes Ausflugsziel** und bieten ausreichend Rastmöglichkeiten durch **zahlreiche Sitzgelegenheiten** an. Besonders für diejenigen, die einen **Spaziergang** machen möchten und dabei etwas Natur, **fernab der fachwerkreichen Marktplatzes** von Einbeck, sehen möchte, sind die Wallanlagen perfekt geeignet.

Heute ist die Stadtmauer noch samt Gräben und Wällen zwischen dem ehemaligen **Tiedexer-** und **Hullerser Tor** vollständig erhalten.
 
**Start des Rundweges:** **Obere Katze**
 
Am Tiedexer Tor befindet sich die Obere Katze, eine **ehemalige Bastion für Mörsergeschütze**. Von hier aus geht es nach rechts (Blickrichtung zur Innenstadt) in den **Bäckerwall**.
 
Zwischen dem Tiedexer Tor und dem Hullerser Tor befindet sich der **Bäckerwall** mit Miningolfanlage für Familien und Spielplatz für die Kleinen.

Nachdem man am Ende des Bäckerwalls den Zebrasteifen überquert beginnt der **Krähengraben**. Entlang des **Krähengraben** befindet sich auf der linken Seite der **Storchenturm** (halbrunder Turm in der Stadtmauer) und auch die **Bastion am Wall** (mächtige Bollwerke). Zu sehen ist am Ende des Krähengrabens, auf der rechten Seite, die **Mittelalterliche Wasserüberführung**. Dort wird der Mühlenkanal über das Krumme Wasser geleitet mit dem danebenstehenden **Diekturm**. Der Diekturm war ein **mächtiges Bollwerk**, der die Wasserversorgung im Mittelalter sicherte. Nach Überquerung der **Wasserüberführung** befindet sich dahinter der **Offiziersgarten**.

Nach Passieren einer kleinen Brücke über die **Ilme** und der Benser Straße gelangt man vom Krähengraben auf den **Mühlenwall**. Nach einigen Metern befindet sich auf der rechten Seite das **Ehrendenkmal für die jüdischen Mitbürger.** Dort befand sich eine Synagoge, die in der Progromnacht niedergebrannt wurde. Eins Stück weiter (einige Stufen hinab auf der rechten Seite) befindet sich der **Gedenkstein ehem. Neue Synagoge** (Bismarckstraße). Dieser lässt an die Zerstörung der ehem. neuen Synagoge (09. November 1938) erinnern. Am Ende des Mühlenwalls befindet sich geradeaus der **Bürgermeisterwall.** 
 
**Kleiner Abstecher:** Wenn man am Ende des Mühlenwalls nach links in die Altendorfer Straße und dann noch einmal links in den Sonnenhaken abbiegt sieht man auf der linken Seite den **Pulverturm**. Der **Pulverturm** diente als Teil der Befestigungsanlage.

Am Anfang des Bürgermeisterwalls kann man nach rechts über die Dr.-Friedrich-Uhde-Str. ebenfallseinen Abstecher nach links durch den **Stukenbrok-Park** / Ball-Ricco-Straße machen.
 
Am Ende des Bürgermeisterwalls schließt der **Lange Wall** an. Anstatt den am Langen Wall gelegenen **Stiftsgarten** außen entlang zu gehen empfiehlt es sich an diesen zu **durchqueren.**
 
Zu Beginn befindet sich das **August-Stukenbrok-Denkmal** auf der linken und die ehemalige **August-Stukenbrok-Villa** sowie die **katholische Kirche St. Josef (**etwas versteckt) auf der rechten Seite.
 
Den Stiftsgarten durchquerend erreicht man die **Münsterkirche St. Alexandri**. Nördlich dieser befindet sich der **Knochenturm** (ehemaliger Pulverturm der später als Beinhaus benutzt wurde), der heutzutage nur noch eine wenige Meter hohe Ruine ist, sowie der **Totenturm**. Der Totenturm hat seinen Namen, da er nahe am ehemaligen Friedhof gelegen war.
 
Nun geht es den Langen Wall entlang wieder Richtung Ausgangspunkt. Tiedexer Tor/ Obere Katze.

**Detaillierte Informationen zu dem Rundweg und den einzelnen Stationen, erhaltet ihr weiter unten unter der Wegbeschreibung und weiteren Informationen!**

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Gut zu wissen
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Wegebeläge

Unbekannt (2%)

Asphalt (98%)

Beste Jahreszeit

geeignet

wetterabhängig

- Jan
- Feb
- Mär
- Apr
- Mai
- Jun
- Jul
- Aug
- Sep
- Okt
- Nov
- Dez

Wegbeschreibung

**Detaillierte Beschreibung zu unseren Wehr-, Wall -&amp; Parkpanlagen sowie Türmen &amp; Denkmälern.

1. Obere Katze**

Die **Obere Katze** war damals, zu Zeiten der mittelalterlichen Stadtbefestigung Einbecks, eine **Bastion für Mörsergeschütze**. Die **Bezeichnung „Katze“** bedeutet einen erhöhten Befestigungsteil, auf dem Geschütze platziert werden. Die Mauern dieser Mörserstellung waren so hoch wie der äußere Wall.Das **Tiedexer Tor** war **eines von fünf befestigten Stadttoren** inmitten der Stadtmauer, die seit dem 13. Jahrhundert existiert. Ungefähr 25 Mauertürme gab es zur Verteidigung. Im 14. Jahrhundert warf man hinter der Stadtmauer den inneren Graben auf, der von einem Wall umgeben war.

Folglich im **15. Jahrhundert** befestigte man das Tiedexer Tor weiter, **verstärkt von einer Mörserstellung, der sogenannten oberen Katze** (gebaut zwischen 1455 und 1466). Danach schloss sich ein äußerer Graben an. Die **Obere Katze** bestand aus **drei vorspringenden, halbkreisförmigen Mauerverläufen**, von denen der mittlere Bogen der größte war. Er war mit einem **Schieferdach** bedeckt, welches abnehmbar war und eine Plattform verdeckte. Von hier aus konnte mit einem **Mörsergeschütz** die Stadt verteidigt werden.

**Heute** sieht man nur noch **zwei dieser drei Mauerverläufe**, welche ins **Krumme Wasser** ragen.

**2. Bäckerwall**

Der **Bäckerwall in Einbeck** wird **heutzutage** für **Spaziergänge** und andere **Freizeitaktiviäten** genutzt. Hier können Kinder auf dem **Spielplatz** oder dem **Fußballrasenplatz** spielen und Familien oder Freunde können auf dem **Minigolfplatz** gegen eine Gebühr Minigolf spielen und dabei ihr Geschick zum Ball beweisen.

Am Bäckerwall befinden sich **zwei Teiche**, die Überbleibsel der äußeren Stadtgräben vor dem Wallring, der Einbeck bis ins 18. Jahrhundert vor feidlichen Übergriffen schützte, sind. Die Teiche sind heute Teil der Parkanlage. Auf den Teichen sind **Enten zu beobachten**.

**3. Storchenturm****Der Turm kam zu seinem Namen aufgrund eines Storchenpaars, welches dort vor über 150 Jahren nistete.**

Der **Storchenturm** ist ein **halbrunder Schalenturm** in der **damaligen mittelalterlichen Stadtbefestigung von Einbeck**. Er steht im Südwesten von Einbeck noch in voller Höhe und ist in Richtung der Stadtmitte geöffnet.
Seinen **Namen** bekam der **Storchenturm** im Laufe der Zeit, nachdem er zuvor auch **Piccolomini-Turm** und **Kreienturm (Krähenturm)** genannt wurde. Die Wachmannschaften nutzten damals das **große Turmfenster** als Toilette.

**4. Krähengraben**

Der **Krähengraben**, gelegen zwischen der Benser Straße und der Hullerser Straße, hat seinen Ursprung als **Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung.** In der Wallanlage Krähengraben befindet sich noch ein altes **Bollwerk (Bastion)**, welches man von außen sehen kann.

Ein **kleiner Spielplatz** sowie ein **Teich** machenden Krähengraben zu einem **schönen Ausflugsziel in die Natur.** Zahlreiche Bänke laden zum Verweilen ein.

**5. Bastion am Wall****Die Bollwerke (Bastionen) der alten Stadtmauer waren bedeutend für die Verteidigung von Einbeck.**

Die mächtigen **Bollwerke (Bastionen)**, die noch heute aus dem Wall herausragen, verstärkten damals strategisch wichtige Punkte der Stadt. Zwischen der **mittelalterlichen Wasserüberführung und dem Storchenturm** am Krähengraben in Einbeck ist eine solche Bastion zu sehen.

**6. Offiziersgarten**

Der **Offiziersgarten** liegt wenige Meter südlich des **Diekturms** und des **historischen Wasserkastens** in Einbeck.Zugänglich ist die Grünanlage aus Richtung des Reinserturmweges über eine kleine Brücke, welche über das **Krumme Wasser** führt, oder aus Richtung des historischen Wasserkastens (vom Krähengraben kommend).

Besonders im **Herbst** gibt der Offiziersgarten mit seinen bunten Blättern ein tolles Bild ab. Im **Winter** verzaubert die Anlage Besucher:innen mit ihrer schneebedeckten Fläche und gegebenenfalls auch Eiszapfen an Bäumen oder Brücken. Während der **Frühjahrszeit** sprießen Krokusse aus der Erde hervor und im **Sommer** kann während eines Spaziergangs durch den Offiziersgarten gehen und den Sonnenschein genießen.

**7. Diekturm****Der Diekturm ist Teil der Wallanlagen und diente im Mittelalter dem Schutz der Stadt Einbeck.**

Der gut erhaltene **Diekturm** aus dem **späten 15. Jahrhundert** wurde zur **Verstärkung der Einbecker Befestigunganlage** im Mittelalter gebaut und steht im Süden der Stadt Einbeck. Dieser massive runde Turm erhielt den **Namen** von **Heinrich Diek**, einem Einbecker Patriziersohn. Diek hat angeblich 1540 den großen Stadtbrand in Einbeck verursacht und wurde dafür hingerichtet.

In früheren Zeiten verfügte der Turm über ein **spitzes Kegeldach**. Dieses Dach ist im Laufe der Jahre verschwunden. In der **zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts** wurde vor dem Turm ein **Badehaus** errichtet.

Wer näher an der **Stadtgeschichte Einbecks und dem Diekturm** interessiert ist, kann sich das Stadtführungsprogramm der Tourist-Information Einbeck anschauen. Darunter gibt es beispielsweise die **Führung "Helles Bier &amp; dunkle Schatten"**, bei der Gäste den Diekturm begehen und die Stadt Einbeck bei nächtlichem Licht, geführt durch einen Gästeführer, kennenlernen.

**8. Mühlenwall**

Der **Mühlenwall** ist ein **Überbleibsel der mittelalterlichen Stadtbefestigung** Einbecks und bildet gemeinsam mit den anderen Wallanlagen einen **grünen Ring um die Einbecker Kernstadt**. Der Mühlenwall befindet sich zwischen dem Krähengraben und dem Bürgermeisterwall. Am Mühlenwall befindet sich der **Gedenkstein für die Zerstörung der Synagoge,** ein **Ehrendenkmal für die jüdischen Mitbürger** (9. November 1938). 

**9. Gedenkstein ehem. Neue Synagoge****Das Mahnmahl lässt an die Zerstörung (09. November 1938) der ehem. Neuen Synagoge erinnern.**

Das **1969 eingeweihte Mahnmal** befindet sich unterhalb des Mühlenwalls in der Bismarckstraße und liegt **gegenüber der ehemaligen Neuen Synagoge,** welche allerdings heutzutage nicht mehr steht, da sie in der **Reichspogromnacht 1938 zerstört** wurde. 

Die **Bronzetafel** zeigt eine **Menora**. Eine **im Boden eingelassene Bronzeplatte** hat die **Inschrift:** "Sind wir nicht alle Kinder eines Vaters? Hat nicht ein Gott uns erschaffen?".

**10. Pulverturm**

Der **Pulverturm** am Sonnenhaken in Einbeck wurde **Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut** und war damals **Teil der äußeren Stadtbefestigung.** Sogenannte Pulvertürme, die im 15. Jahrhundert in Einbeck gebaut wurden, waren damals **nur von der Stadtmauer aus zugänglich**.

**11. Bürgermeisterwall**

Der **Bürgermeisterwall** ist ein **Teil der noch gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigung** Einbecks. Früher wurde der Bürgermeisterwall als einziger Wall nicht von der Handwerksgilde, sondern von Soldaten, verteidigt.
Am nördlichen Ende des Walls liegt das **Hotel Garni Haus Johanna.** In der Nähe des Walls befindet sich der **Stukenbrok-Park** mit der Einbecker Stadtbibliothek, der **Stiftsgarten** mit der Mendelsshohn Musikschule (ehem. August Stukenbrok-Villa) und das **Neue Rathaus**.

**12. Stukenbrok-Park**

Den Stukenbrok- Park in Einbeck hat einst **August Stukenbrok** als **Schmuckgarten** angelegt und **1913** der **Stadt Einbeck** geschenkt.Im Sommer und Herbst 2017 wurden umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt, sodass der Stukenbrokpark seine Funktion als zeitgemäße Grünanlage wahrnehmen kann. Direkt an der Stadtbibliothek gelegen, lädt der Park auf einen **Spaziergang im Grünen** ein und begeistert im Sommer mit seiner **bunten Bepflanzung**.

In der Mitte des Parks liegt zentral das **Stukenbrok-Denkmal**, das an den ursprünglichen Stifter der Parkanlage erinnern soll.

Es wurde auf eine **helle Beleuchtung** der Parkeingänge geachtet und **leicht begehbare Wege** angelegt.

**13. Stiftsgarten****Der Stiftsgarten in der Nähe des Neuen Rathauses von Einbeck bietet Naherholung für Jung und Alt.**

Der **Stiftsgarten** befindet sich **am nordöstlichen Rand der Einbecker Altstadt**, zwischen dem Neuen Rathaus und dem Marktplatz. Der gesamte Park verfügt über **Grünflächen und Bäume** als Parkbegrenzung. Gleich am Parkeingang Ostertor befindet sich eine **Teichanlage mit einem mehrstöckigen Brunnen**.

Für die jungen Besucher:innen des Parkes gibt es einen schönen und ruhigen **Spielplatz**.
Für alle Altersklassen gibt es dort den sogenannten **Garten der Generationen**, welcher Jung und Alt dazu einlädt, mithilfe der kostenlos nutzbaren **Fitness-Geräte** gesund und agil zu bleiben.
Auf einem **abgegrenzten Schotterplatz** können sich Besucher:innen bei **Boule bzw. Boccia** sportlich betätigen und in der Natur aktiv werden.

Der Stiftsgarten verfügt über eine **Sitzgelegenheit mit einem Tisch** für ungefähr sechs Personen. Es gibt zudem noch weitere **Sitzbänke**, auf denen sich Besucher:innen nach einem Bummel in der Altstadt oder nach einem Stadtrundgang ausruhen können.

Das sich im Stiftsgarten befindende **August-Stukenbrok-Denkmal** dient zur Erinnerung an den Fahrradfabrikanten und den ersten Versandhauschef Deutschlands August Stukenbrok. Zum Stiftsgarten gehört ebenso die **ehemalige August-Stukenbrok-Villa**. Die sehenswerte Jugendstil-Villa war damals im Besitz von August Stukenbrok und beherbergt heute die **Mendelssohn-Musikschule**. 

**14. August-Stukenbrok-Denkmal**

**Das Denkmal gedenkt an den erfolgreichen Fabrikanten und ersten Versandhauschef August Stukenbrok.**

Das **Denkmal im Stiftsgarten** wurde vom *Bildhauer Otto Almstadt* erschaffen und erinnert an den erfolgreichen Einbecker Fahrradfabrikanten und ersten Versandhauschef **August Stukenbrok**. Es befindet sich direkt am südöstlichen Parkeingang am Ostertor gegenüber des kleinen Teiches mit Brunnen. 

Einst gehörte der Stiftsgarten August Stukenbrok, der in dem Gebäude des heutigen **Neuen Rathauses** den ersten deutschen Versandhandel leitete und in der angeschlossenen **Jugendstilv******ill**a**, (heute die Mendelssohn-Musikschule) residierte.

**15. Langer Wall**

Der **Lange Wall** ist **Teil der ehemaligen Wallanlagen**, die Einbeck bis ins 18. Jahrhundert vor feindlichen Angriffen schützen sollten.

Heute ist er eine **begrünte Verbindungsstraße** zwischen dem **Tiedexer Tor** und der **Rabbethgestraße**. Außerdem gelangt man über ihn im Westen der Altstadt zum **Bäckerwall**, der als Parkanlage mit zwei Teichen zu einem Spaziergang einlädt.
Am Abschnitt des Langen Walls, der zum Bäckerwall führt, fließt das **Krumme Wasser** entlang. Im Norden gelangt man über den Langen Wall an der Ecke zur Stiftstraße in den **Stiftsgarten**.

**16. Knochenturm****Im Einbecker Knochenturm wurden früher Pulverfässer gelagert.**

Der **Knochenturm** (damals Pulverturm; nicht zu verwechseln mit dem Pulverturm am Sonnenhaken in Einbeck) in unmittelbarer Nähe der Münsterkirche St. Alexandri wurde **Anfang des 15. Jahrhunderts** zur Erweiterung der Stadtbefestigung erreichtet. Früher nannte man diesen Turm Pulverturm, da der Turm von Einheimischen als Munitionlager genutzt wurde.

Der **Turmrest** vom Knochenturm ist **4,85 m breit und 5 m tief**. Der **Grundriss** ist **abgerundet** mit einer **geraden Seite** zur Stadt hin. Die etwa **1,50 m breite Stadtmauer** schloss sich in westlicher und östlicher Richtung an.

**17. Totenturm**

**Der mittelalterliche Totenturm ist gut von der Straße "Auf dem Steinwege" aus zu sehen.**

Der sogenannte **Totenturm** bei der **Münsterkirche St. Alexandri gehörte im Mittelalter zur **nördlichen Stadtbefestigung**. Der **Name Totenturm** kommt von **»Tottmühle«**. Die Mühle bestand möglicherweise schon seit der Klostergründung von St. Alexandri – vielleicht sogar noch früher.

Der **Bereich beim Totenturm** gehörte in damaligen Zeiten zum Stiftsbezirk der Münsterkirche. Dieser war seit der Klostergründung im **11. Jahrhundert** bis zum Jahre **1837** eine rechtlich weitgehende **unabhängige »Stiftsfreiheit«**.

Der **Bereich nördlich der Linie** Haspel, Stiftplatz und Kurze Münsterstraße war in längst vergangenen Zeiten von der Einbecker Polizeigewalt ausgenommen und **unterstand der Kirche**.

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Toureigenschaften

- Barrierefrei
- Einkehrmöglichkeit
- Fahrradtauglich
- Familienfreundlich
- Gute Anbindung an ÖPNV
- Kinderwagentauglich
- Kulturell interessant
- Tour mit Hund
- Unterkunftsmöglichkeit

Anreise und Parken

**Anfahrt**Die **Obere Katze** in Einbeck befindet sich an der Ecke Tiedexer Tor / Langer Wall rechts neben der Brücke.

 **für Tipps für eure Anreise.****Zu Fuß:**

Ab dem Marktplatz sind es etwa 450 m (4 Gehminuten) bis zur Oberen Katze.

Von der Marktkirche St. Jacobi geht man entlang der Tiedexer Straße Richtung Tiedexer Tor.

**Mit dem Auto:**

Aus Richtung Alfeld über die B3 und die Markoldendorfer Straße kommend am Kreisel die dritte Ausfahrt in den Kohnser Weg nehmen. Nach einigen Metern rechts abbiegen in die Straße Tiedexer Tor.

Am Langen Wall gibt es zum Parken einen Parkstreifen an dem Straßenrand. Weiterhin befinden sich in der Innenstadt zahlreiche **.**

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Weitere Infos / Links

**Die Stadtmauer:**

Die Stadtmauer mit den Wallanlagen wurde als **Befestigungssystem** gebaut und erstmalig im **Jahr 1624** urkundlich erwähnt. Die Mauer bestand aus gemörtelten Kalkbruchsteinen und wurde an einen zuvor erzeugten Erdwall angelehnt. Stadtmauer wurden **in Folge von verschiedenen Zeitgeschehnissen**, z. B. Dreißigjährige Krieg und Besatzung durch französische Truppen im siebenjährigen Krieg, **stark beschädigt**. 

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Ansprechpartner:in

Einbeck TourismusMarktstraße 13

37574 Einbeck

Autor:in

Tourist-Information EinbeckMarktstraße 13

37574 Einbeck

Organisation

Tourist-Information Einbeck

Lizenz (Stammdaten)

Tourist-Information Einbeck

Unser Tipp

Nach dem Rundweg bietet sich eine **Einkehr** in die zahlreichen , rund um den , für eine Erfrischung und/oder Stärkung an. 

Besicher:innen können ihr Wissen auch bei einer 

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    2,40 km
    
    
    - Wandern
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    9,72 km
    
    
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