• 11,62 km lang
  • Rundweg
  • Schwierigkeit: mittel
  • Kondition: leicht
  • Wandern
  • 3:10 h
  • 11,62 km
  • 176 m
  • 176 m
  • 128 m
  • 245 m
  • 117 m
  • Start: Kirche in Eudenbach
Der Rundweg führt um den unzugänglichen ehemaligen Steinbruch Eudenberg nach Eudenbach, den letzten Vorposten Königswინters vor dem Westerwald.
Der Eudenberg, ein stillgelegter Steinbruch, präsentiert sich als ein Areal mit mehreren Abbauplateaus, eingebettet in die Geologie eines ehemaligen Vulkankegels. Von der späten Epoche des 19. Jahrhunderts bis 1967 erfolgte hier der Basaltabbau, dessen Logistik über einen eigenen Bahnanschluss zur damaligen Strecke Hennef – Asbach im Tal gewährleistet wurde. Diese industrielle Vergangenheit prägte die Landschaft tiefgreifend. Gegenwärtig sind die oberen Hanglagen des Eudenbergs von dichtem Laubmischwald bestanden, während sich an den Hangfüßen ausgedehnte Mähwiesen erstrecken. Nach der Einstellung des Steinbruchbetriebs entwickelte sich ein schützenswertes Biotop, dessen besonderes Merkmal ein im tiefsten Bereich entstandener Steinbruchweiher ist. Die Transformation von einer industriellen Abbaufläche zu einem naturnahen Rückzugsort verdeutlicht die Anpassungsfähigkeit der Natur. Die Vorstellung der einstigen Gesteinsförderung, die auf historischen Fotografien dokumentiert ist, lässt die Dimensionen des damaligen Betriebs erahnen, als gewaltige Materialmengen mittels kleiner Güterwagen transportiert wurden. Obgleich der ehemalige Steinbruch selbst für Besucher:innen unzugänglich und gesperrt ist, ermöglicht eine kulturaffinde Rundtour das umfassende Erleben dieses Wandels. Die Wegführung nutzt alte Wirtschaftswege und Abschnitte der einstigen Bahntrasse im Hanfbachtal, die heute nur noch fragmentarisch den Verlauf zwischen Asbach und Hennef erkennen lässt. Dieser regionale Wanderweg umschließt den vormaligen Vulkankegel und bietet Einblicke in die geologische und kulturhistorische Entwicklung der Region.

Beste Jahreszeit

geeignet
wetterabhängig

Wegbeschreibung

Als Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Kirche in Eudenbach sehr gut geeignet. Weitere Wanderparkplätze findet man unterhalb

von Hanf oder im Tal in Seifen liegend.

Toureigenschaften

  • Kulturell interessant

  • Rundweg

Anreise und Parken

Anfahrt
A3 bis Ausfahrt Bad Honnef/Linz, dann Richtung Asbach auf der L 247 bis Flughafen Eudenbach, Abfahrt Richtung Buchholz auf die L 273. Nach 500 m Richtung Eudenbach auf der L330 bis Eudenbach Kirche fahren und parken
Parken
Parken an der Kirche in Eudenbach
Öffentliche Verkehrsmittel
DB RE8, RB27 bis „Königswinter Hauptbahnhof“ oder Straßenbahnlinie 66 bis „Königswinter Clemens-August-Straße“, dann Bus 521 bis „Oberpleis Busbahnhof“, dann Bus 539 bis „Eudenbach Kirche“; Fahrplanauskunft unter: www.vrsinfo.de

Weitere Infos / Links

Infostelle: Brückenhofmuseum, Bachstraße 93, 53639 Königswinter-Oberdollendorf, Fon: 02223.912623, www.brueckenhofmuseum.de

Museum der Bröltalbahn, Bahnhofstraße, 53567 Asbach/Westerwald, www.museum-asbach.de

Literatur

Wanderfibel der Tourismus Siebengebirge GmbH; 6. Auflage 2019; erhältlich in vielen regionalen Buchhandlungen und den Tourist Informationen Königswinter und Unkel

Autor:in

Tourismus Siebengebirge GmbH

Organisation

Rhein-Sieg Tourismus

Lizenz (Stammdaten)

Lizenz: kein Copyright erforderlich (Public domain) (no Copyright)

Unser Tipp

Tolle Frühlingswanderung durch das Hanfbachtal. Teilweise wandern wir auf der ehemaligen Bahntrasse der Bröltalbahn.

Sicherheitshinweise

Bitte den ehemaligen Steinbruch und heutigen See nicht betreten; Naturschutzgebiet!

Karte

Wanderkarte Naturpark Siebengebirge, Maßstab 1:25.000; mr-kartographie