Wannenkopf-Wandertour ab Bolsterlang
- 8:00 h
- 19,60 km
- 1.622 m
- 851 m
- 941 m
- 1.712 m
- 771 m
Die Orientierungspunkte: Talstation Hörnerbahn – Sennalpe Ornach - Bergstation Hörnerbahn - Alpe Hinteregg - Berghaus Schwaben - Wegkreuzung Riedbergerhorn/Grasgehren/Wannenkopf - Wannenkopf - Alpe Zunkleiten - Sonderdorfer Kreuz - Bergblick-Höhenweg -Talstation Hörnerbahn
Der Weg: Das Wannenkopfgebiet erfordert vom Wanderer Ausdauer und vor allem Rücksichtnahme. Denn im Wald, auf den Magerwiesen und Feuchtbiotopen leben viele seltene und geschützte Tierarten, im April und Mai soll deshalb das Wald-Wild-Schongebiet nicht betreten werden. Die Wanderung beginnt mit dem Anstieg auf den Horngrat; vom Sonderdorfer Kreuz zur Sennalpe Ornach und weiter zur Bergstation der Hörnerbahn (alternativ kann man sich auch von der Hörnerbahn hinaufgondeln lassen!).
Von dort wandert man über den Panoramahöhenweg ins Bolgental hinein, vorbei am Berghaus Schwaben bis zur Wegkreuzung Riedbergerhorn / Grasgehren / Wannenkopf. Nun hält man sich links und geht auf dem Grat – oder genauer: leicht unterhalb – ca. eine Stunde durch wunderbare Berglandschaft entlang bis zum Wannenkopfgipfel und kommt auf eine Höhe von 1712 Metern. Das Gipfelkreuz und die beste Aussicht über de Allgäuer Alpenkette entschädigen für den Aufstieg. Der Abstieg erfolgt anfangs über den gleichen Weg, hält sich dann aber links in Richtung Bolgental/Alpe Zunkleiten. In etwa ein bis zwei Stunden werden dabei über teils steile Wege rund 800 Höhenmeter bergab überwunden. Dafür wird ein wunderschönes Hochmoor durchqueert. Wasserläufer, Frösche (im Frühjahr natürlich Kaulquappen) und flirrende Libellen in allen Farben und Größen bevölkern das Moor. Allerdings ist das Feuchtgebiet nach starken Niederschlägen tückisch, denn der steile, wurzelige Abstieg ist dann glatt und rutschig.
Am geteerten Alpweg angekommen, wählt man den Weg über die Alpe Zunkleiten, um sich für die Anstrengungen zu belohnen: Leckerer selbstgebackener Kuchen mit frischem Kaffee oder eine herzhafte Brotzeit mit regionalen Produkten sind die perfekte Stärkung für die letzte Etappe. Über das Sonderdorfer Kreuz, mit traumhaftem Ausblick nach Bolsterlang und Sonderdorf, geht es zurück zum Parkplatz der Hörnerbahn.
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