Gelenka – Mythos und Wirklichkeit - Sonderausstellung

Exposition
Das Deutsche Stuhlbaumuseum widmet seine Sonderausstellung den bequemen Stühlen von der Marke "Gelenka" und fand bei der Forschung zu diesem Thema den eigentlichen Entwickler dieser damals neuen Stuhlart: Ernst Breitenborn – ein unbekannter sächsischer Erfinder.
Gelenka-Stühle sind nicht von Erich Dieckmann, Mart Stam oder Marcel Breuer und wurden nicht im Bauhaus entworfen. Ernst Breitenborn, ein Leipziger Erfinder, hat sie entwickelt und in den 1950er und 1960er Jahren in der Leipziger Firma Emil Plarre gebaut. Außerdem gründete Ernst Breitenborn Anfang der 1950er Jahre, nachdem er die DDR verlassen hatte, eine Firma in Wolfhagen bei Kassel, die ebenfalls Gelenka-Stühle herstellte. Was ist nun das Besondere an diesen Stühlen?

Das ist zum einen ihre besondere Konstruktion – Holzklötzchen werden mit Federn verbunden und bewirken so einen außergewöhnlichen Sitzkomfort, zum anderen ist es ihre Gestaltung, die durchaus an die Stühle des bekannten Bauhausdesigners Erich Dieckmann erinnert.

Das Deutsche Stuhlbaumuseum besitzt seit 2002 ein Paar Gelenka-Stühle, konnte aber zu diesem Zeitpunkt nichts Konkretes über deren Herkunft herausfinden. Erst ab 2019 erfolgten umfangreiche deutschlandweite Recherchen, die eine ziemlich genaue Auskunft über die Herkunft dieser Stühle, ihren Erfinder, ihre Gestalter und ihre Hersteller geben. Außerdem gelang es dem Deutschen Stuhlbaumuseum, mittels Erwerbungen, Schenkungen und Leihgaben, eine ansehnliche Kollektion dieser Stühle zusammenzutragen. Damit erhalten die Besucher einen Überblick zur Modellpalette und selbst Fans von Gelenka-Stühlen werden erstaunt sein, wie zeitgemäß das Design dieser Stühle ist. Es werden aber nicht nur die Entwerfer und Hersteller der Gelenka-Stühle vorgestellt. Die Ausstellung gibt auch Auskunft über Vordenker, die bereits vor Ernst Breitenborn ähnliche Patente einreichten, und sie informiert über den Nachahmer, Heinz Esser, der versuchte, vergleichbare Stühle herzustellen.

Aperçu des rendez-vous

Bon à savoir

Convenance

  • Activités en cas de mauvais temps

Arrivée et stationnement

Anreise
Aus allen Richtungen: das Museum befindet sich unterhalb des Marktes an der Hauptstraße (Freitaler Straße) in Rabenau.

Parken
Einige Parkplätze sind direkt am Museum kostenfrei verfügbar oder mit sehr kurzem Fußweg am Markt bzw. hinter dem Rathaus (hier kostenpflichtig).

Öffentliche Verkehrsmittel
Mit dem Bus des RVSOE - Haltestelle Markt Rabenau.

Informations sur les tarifs

Tarif adulte : 5,00 €

Ermäßigt: 3,00 €
Führungen durch das Museum: 25,00 €(für Schüler- und Studentengruppen bei freiem Eintritt)

Anmeldeinformation
Gern können Sie im vornhin Online eine Eintrittszeit reservieren, es ist aber keine Voranmeldung für einen individuellen Besuch möglich.
Bitte reservieren Sie unter Telefon 0351-6413611 für eine Führung.

Auteur(e)

Tourismus-Information Stadt Rabenau

Organisation

Erlebnisheimat Erzgebirge

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Tourismus-Information Stadt Rabenau
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Contact

Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau
Lindenstraße 2
01734 Rabenau

Veranstalter

Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau