Auf den Spuren der Raubritter im Kirnitzschtal

8,85 km de long
Circuit
Difficulté: moyenne
Condition: moyen
Superbe panorama
Randonnée
  • 3:05 h
  • 8,85 km
  • 322 m
  • 323 m
  • 201 m
  • 381 m
  • 180 m
  • Départ: Buschmühle, Ottendorf (Sebnitz)
  • Objectif: Buschmühle, Ottendorf (Sebnitz)
Im Mittelalter trotzte auf einem der Wanderziele dieser Tour - dem Arnstein - eine Wehranlage: hölzern, relativ klein, aber streitbar gefährlich! Von diesem Raubritternest wurden Handelswege überfallen und Dörfer geplündert. Heute ist die Felsenburg Arnstein, bekannt auch als Ottendorfer Raubschloss, eine der faszinierenden Felsenburgen der Sächsischen Schweiz mit steinernen Spuren der einstigen Holzkonstruktion, Felszeichnungen und einer tiefen Zisterne.

Buschmühle - Felsenburg Arnstein - Aussicht Tägers Wonne - Kleinstein - Buschmühle

Bon à savoir

Pavés

Rue
Ballast
Chemin
Sentier

Meilleure saison

approprié
selon les conditions météorologiques

Description de l'itinéraire

An der Buschmühle – heute eine Einkehr im Kirnitzschtal – beginnt unsere Wanderung. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Buschmühle zweigt die Straße nach Ottendorf bzw. Sebnitz ab. Rechts davon beginnt der steile Anstieg zum Arnstein. An der ersten Kreuzung halten wir uns links (Markierung gelber Punkt und Strich). Wir umrunden den Arnstein zur Hälfte und steigen den ausgewiesenen Weg hinauf zur ehemaligen Felsenburg Arnstein.

Im Mittelalter strotzte auf dem Arnstein eine Wehranlage – hölzern, relativ klein, aber streitbar gefährlich. Von diesem Raubritternest wurden Handelswege überfallen und Dörfer geplündert. Heute ist die Felsenburg Arnstein, bekannt auch als Ottendorfer Raubschloss, eine der faszinierenden Felsenburgen der Sächsischen Schweiz mit steinernen Spuren der einstigen Holzkonstruktion, Felszeichnungen und einer tiefen Zisterne. Wir genießen einen schönen Blick über die hintere Sächsische Schweiz.

Den gleichen Weg steigen wir anschließend wieder ab und folgen rechts haltend weiter dem gelben Punkt/Strich. Nach einem Anstieg durch den Wald erreichen wir die Aussicht Tägers Wonne mit Blick zu den Lorenzsteinen, dem Großen Winterberg, Winterstein und Heulenberg. An der nächsten Wegekreuzung halten wir uns rechts und folgen dem Räumichtweg mit der Markierung gelber Strich nach rechts in Richtung Saupsdorf. Wir wandern zunächst durch einen Buchenwald, später zwischen Feldern entlang. Wir nähern uns Saupsdorf, gehen jedoch nicht in den Ort, sondern biegen nach rechts ab, der Markierung roter Strich zum Kleinstein folgend.

Nach ca. einer halben Stunde erreichen wir den Kleinstein mit zwei Aussichtspunkten, Blick zu den Affensteinen, den Lorenzsteinen, dem Zätzschenhorn gegenüber und dem Heulenberg. Die Kleinsteinhöhle erreichen wir nach dem Abstieg über steile Gittertreppen. Sie ist – ähnlich dem Kuhstall – ein etwa 10 Meter hohes Felsentor im Sandstein.

Nach dem Abstieg biegen wir rechts ab und wandern auf dem Neuen Weg mit der Markierung roter Strich weiter (auch Malerweg), bis wir zurück zum Ausgangspunkt gelangen. Nach der Wanderung lohnt sich eine Einkehr in die Buschmühle.

[GPS-Daten aktualisiert 2026]

Caractéristiques de l'excursion

  • Circuit

  • Possibilité de méditer

  • Spécificités culturelles

Equipement

Hiking boots recommended

Arrivée et stationnement

B172 bis Bad Schandau, dann über Kirnitzschtalstraße bis Parkplatz Neumannmühle, von da aus ca. 5 Minuten Fußweg bis zur Buschmühle
Der Parkplatz nahe der Bushaltestelle bietet nur Platz für drei Autos, der Parkplatz an der Buschmühle ist nur für Kunden der Gaststätte. Bitte nutzen Sie daher den Wanderparkplatz Neumannmühle.
An- /Abreise
Buslinie 241 (Pirna - Königstein - Bad Schandau - Hinterhermsdorf)

Informations supplémentaires / Liens

Touristinfo Sebnitz: 035971-70960

Link zu Gastgebern in der Nähe

Documentation

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Auteur(e)

Amrei Voigt (NLPFV)

Organisation

Tourismusverband Sächsische Schweiz

License (master data)

Amrei Voigt (NLPFV)
License: Attribution, ShareAlike

Conseil de l'auteur

Besonders spannend (gerade für Kinder!) sind die mittelalterlichen Felszeichnungen, die überall am Arnstein zu entdecken sind!

Consignes de sécurité

Die Tour ist für Kinder geeignet, aufgrund des recht steilen Aufstiegs zum Arnstein und der steilen Gittertreppen am Kleinstein jedoch nicht für Hunde, falls diese nicht getragen werden können.

Bitte beachten: Der Großteil der Tour verläuft im Nationalpark Sächsische Schweiz. Hier gilt ein Wegegebot: Die Wege dürfen nicht verlassen werden. Bei Zuwiderhandlungen können Geldbußen ausgesprochen werden.

Weitere Informationen über den Nationalpark, zum Beispiel über die dort geltenden Regeln und über die Wegemarkierungen, können Sie auf der Nationalpark-Internetseite beziehen.

Die Tour ist nicht bei Schlechtwetter (Wind, Regen, Schneefall) zu empfehlen, da dann die Umsturzgefahr von Bäumen am höchsten ist. Im Winter kann der Aufstieg zum Arnstein zudem zusätzlich erschwert sein. Bitte geben Sie bei der Tour besonders darauf acht, sich nicht beim Pausieren unter abgestorbenen Bäumen aufzuhalten. Sie betreten den Wald stets auf eigene Gefahr!

Carte

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