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title: "Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen in Mudersbach/Niederschelden"
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description: "Die Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen ist eine besondere Zeugin der regen Bergbautätigkeit in der Region. Auf nur 100 m² befinden sich hier die Überreste von zwei eisenzeitlichen Verhüttungsöfen, die in direkter Nachbarschaft zu den späteren mittelalterlichen Öfen stehen. Um dieses für das Siegerland durchaus typische Ensemble zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde über dem Areal ein Schutzbau errichtet. Durch die großen Fensterfronten und einer Licht- und Ton-Präsentation wird die Stahlproduktion der Eisenzeit sowie des Hohen Mittelalters hier am Gerhardsseifen für Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen erlebbar.Schon vor über 2000 Jahren wurde im Siegerland Stahl produziert. In der Eisenzeit (La-Tène-Zeit) um 500 - 300 v. Chr. kamen die Kelten in diese Region. Sie nutzten das an der Oberfläche reichlich vorhandene und daher leicht abzubauende Eisenerz, um es in mannshohen Öfen zu verhütten. Aufgrund der reichen Eisenerzvorkommen entwickelte sich im Siegerland schon zu dieser frühen Zeit eine spezialisierte Produktionslandschaft. Diese bestand aus hunderten von Verhüttungs- und Weiterverarbeitungswerkstätten, aber auch Kleinsiedlungen. Bereits im Mittelalter hatten es die Bergleute schwerer als die Kelten. Sie mussten die an der Oberfläche sichtbaren Erzgänge freilegen und dem Erz in die Tiefe folgen. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein wurden Schächte und Stollen mühsam von Hand gegraben, um Eisenerz sowie die wesentlich wertvolleren Buntmetalle wie Blei, Kupfer, Zink und Kobalt abzubauen."
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Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen in Mudersbach/Niederschelden
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- Historische Stätten
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- Sonstiges

Die Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen im so genannten Dreiborntal, genau an der Landesgrenze von Rheinland-Pfalz zu Nordrhein-Westfalen, ist eine bedeutende Sehenswürdigkeit zur Bergbautätigkeit in der Region und zählt zum Druiden.Hexen.SiegerLand. Genau an diesem Standort wurden die Überreste von zwei eisenzeitlichen Verhüttungsöfen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den späteren mittelalterlichen Öfen entdeckt und ausgegraben.

Über den 800 m langen EisenZeitReiseWeg ist der Schutzbau der Ausgrabungsstätte ganzjährig frei zugänglich.

Die Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen ist eine besondere Zeugin der regen Bergbautätigkeit in der Region. Auf nur 100 m² befinden sich hier die Überreste von zwei eisenzeitlichen Verhüttungsöfen, die in direkter Nachbarschaft zu den späteren mittelalterlichen Öfen stehen. Um dieses für das Siegerland durchaus typische Ensemble zu bewahren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde über dem Areal ein Schutzbau errichtet.

Durch die großen Fensterfronten und einer Licht- und Ton-Präsentation wird die Stahlproduktion der Eisenzeit sowie des Hohen Mittelalters hier am Gerhardsseifen für Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen erlebbar.

Schon vor über 2000 Jahren wurde im Siegerland Stahl produziert. In der Eisenzeit (La-Tène-Zeit) um 500 - 300 v. Chr. kamen die Kelten in diese Region. Sie nutzten das an der Oberfläche reichlich vorhandene und daher leicht abzubauende Eisenerz, um es in mannshohen Öfen zu verhütten. Aufgrund der reichen Eisenerzvorkommen entwickelte sich im Siegerland schon zu dieser frühen Zeit eine spezialisierte Produktionslandschaft. Diese bestand aus hunderten von Verhüttungs- und Weiterverarbeitungswerkstätten, aber auch Kleinsiedlungen.

Bereits im Mittelalter hatten es die Bergleute schwerer als die Kelten. Sie mussten die an der Oberfläche sichtbaren Erzgänge freilegen und dem Erz in die Tiefe folgen. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein wurden Schächte und Stollen mühsam von Hand gegraben, um Eisenerz sowie die wesentlich wertvolleren Buntmetalle wie Blei, Kupfer, Zink und Kobalt abzubauen.

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Öffnungszeiten

Die Ausgrabungsstätte ist ganzjährig frei zugänglich von Okt. bis März von 8 bis 17 Uhr sowie April bis Sept. von 7 bis 19 Uhr und kann auch selbst erkundet werden.

Alternativ dazu sind Führungen (ca. 90 min.) für Gruppen in Deutsch und Englisch nach Vereinbarung möglich (Eintritt frei – Spenden sind willkommen).

Kontakt: Trägerverein Ein Siegerländer Tal e. V., Auf der Burg 15, 57080 Siegen E-Mail: info@einsiegerlaendertal.de

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Kontaktdaten

**Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen in Mudersbach/Niederschelden**

Am Rosengarten 58 (Parkplatz)

57080 Siegen-Niederschelden