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Das Lütgens – vom Fuhrhof zur Weberei
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- Sonstiges

Roetgen

Grölisbach

Station auf dem Weberweg

An der alten Landstraße steht ein Anwesen, das so alt ist wie die Geschichte der Roetgener Weberei selbst und das nun zu etwas Neuem werden soll.

1763 ließ Johann Peter Kaufmann hier an der Bundesstraße seinen Fuhrhof errichten – zu Ehren seiner Frau Anna Lütgen. Später wurde das Anwesen erweitert: Es entstand eine Weberei und Färberei, in der Kasimirstoffe gefertigt wurden.

Im 19. Jahrhundert zählte das Lütgens zu den produktivsten Betrieben des Ortes. Hier wurden über hundert Zentner Wolle im Jahr verarbeitet. Mit dem Niedergang der Tuchindustrie verlor das Gebäude seine Funktion, doch es blieb als Teil des kulturellen Gedächtnisses Roetgens erhalten.

Heute plant der Heimat- und Geschichtsverein, das Haus zu einem Bürger- und Begegnungsort umzubauen. So schließt sich der Kreis: Aus einem Ort der Arbeit wird ein Ort des Zusammenkommens – und die Geschichte der Weber bleibt lebendig.

*Diese Route wurde im Rahmen des LEADER-geförderten Projekts ‚Qualitätsoffensive Wandern in Roetgen und Stolberg‘ mit Unterstützung der Europäischen Union (ELER) und des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt.*

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52159 Roetgen