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title: "Katholische Kirche St. Johannes"
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description: "Schon in karolingischer Zeit stand hier ein Gotteshaus. Von einem östlich ausgerichteten Vorläuferbau aus dem 14. Jahrhundert blieb allein der zum heutigen Schiff verschoben positionierte, romanische Turm gut erhalten. Ursprünglich nur etwa ab halber Höhe über Leitern zu besteigen, diente er in seiner markant trutzigen Architektur als kombinierter Flucht-, Wach- und Glockenturm. Das neuzeitlich barocke Gotteshaus zählte einst zu den geräumigsten im unteren Selztal, ausgestattet mit farbenprächtigen Glasmalereien, einer der letzten original Kohlhaas-Orgeln und zwei Altären. Der große Hauptaltar stammt aus einer untergegangen Stadecker Kirche.Dekorative Grabplatten im Innen- und Außenbereich zeigen, vergleichbar den Ober-Ingelheimer Verhältnissen, das Vorrecht des Adels auf einen Bestattungsplatz unter direktem sakralen Schutz an. Das Patronat lag schon früh in Händen des Trierer Stiftes St. Maximin, zu dem auch die Propstei Pfaffenhofen bei Schwabenheim gehörte.Ältestes Inventar dürfte ein wuchtiger monolithischer Opferstock sein, der vermutlich im 15. Jh. aus einem Säulenfragment aus der Nieder-Ingelheimer Kaiserpfalz gefertigt wurde."
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Katholische Kirche St. Johannes
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Katholische Kirche St. Johannes

Schon in karolingischer Zeit stand hier ein Gotteshaus. Von einem östlich ausgerichteten Vorläuferbau aus dem 14. Jahrhundert blieb allein der zum heutigen Schiff verschoben positionierte, romanische Turm gut erhalten. Ursprünglich nur etwa ab halber Höhe über Leitern zu besteigen, diente er in seiner markant trutzigen Architektur als kombinierter Flucht-, Wach- und Glockenturm. Das neuzeitlich barocke Gotteshaus zählte einst zu den geräumigsten im unteren Selztal, ausgestattet mit farbenprächtigen Glasmalereien, einer der letzten original Kohlhaas-Orgeln und zwei Altären. Der große Hauptaltar stammt aus einer untergegangen Stadecker Kirche.

Dekorative Grabplatten im Innen- und Außenbereich zeigen, vergleichbar den Ober-Ingelheimer Verhältnissen, das Vorrecht des Adels auf einen Bestattungsplatz unter direktem sakralen Schutz an. Das Patronat lag schon früh in Händen des Trierer Stiftes St. Maximin, zu dem auch die Propstei Pfaffenhofen bei Schwabenheim gehörte.

Ältestes Inventar dürfte ein wuchtiger monolithischer Opferstock sein, der vermutlich im 15. Jh. aus einem Säulenfragment aus der Nieder-Ingelheimer Kaiserpfalz gefertigt wurde.

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