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Markgrafenkirche Ordenskirche St. Georgen
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- Kirchen

Evangelisch-Lutherische Sophienkirche zur HL. Dreifaltigkeit, genannt Ordenskirche

Zur Geschichte der Ordenskirche (Markgrafenkirche):
1702 begann Erbprinz Georg Wilhelm mit seiner Idealstadt St. Georgen. 1705 gründete er den "Orden der Aufrichtigkeit".
1705 - 1711 wurde die Ordenskirche (Pläne G. Gedeler), 1716 - 1718 der markante Turm (J.D. Räntz) gebaut.

Diese Pfarr-, Fest- und Residenzkirche ist ein Gesamtkunstwerk und mit 900 Plätzen "der erste repräsentative Kirchenneubau nach der Reformation im Markgraftum" (K. Müssel), eine vollendete lutherische Prediktkirche, zum 1. Mal mit einem neuen Kanzel-, sogar Kanzel-Orgel-Altar (Elias Räntz). Grundriss ist das griechische Kreuz.
Den Marmor-Taufstein stiftete Markgraf Georg Wilhelm 1716. Die "gemalte Bibel" in den 36 Deckengemälden in den hochbarocken Stuckfeldern von B. Quadri ist an Vielfalt und Farbigkeit ungewöhnlich.
Die Ordensritter finanzierten mit, auch die größte Glocke. 83 Wappentafeln an den Balustraden neben der Fürstenloge zeugen von der Ordensgemeinschaft im Zeitraum 1705 bis 1768.

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St. Georgen 56

95448 Bayreuth