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title: "Käuzchenweg im Waldpark Radebeul-West"
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description: "Der Waldpark Schon um 1850 ließ Ludwig Pilgrim, Besitzer des Mohrenhauses, das nach ihm benannte, parkartig gestaltete „Pilgrimswäldchen“ anlegen. Gegen Ende des 19. Jh.s wurde dies vom „Verschönerungsverein für die Lößnitz“ durch die Neuanlage von Wegen und das Aufstellung von Bänken weiter erschlossen und aufgewertet. Die zunehmende räumliche Ausdehnung des nahegelegenen Bilzbades, dessen behördlicherseits veranlasste Einzäunung von Manchem als Zumutung empfunden wurde, bewog das Niederlößnitzer Gemeinderatsmitglied Richard Sachse sich ab 1907 nachdrücklich für die Einrichtung eines öffentlichen Volks- und Erholungsparks in diesem Gebiet einzusetzen. Die Schenkung einer 3,2 ha großen Waldparzelle durch den Forstmeister und Königlichen Kammerherrn Hans Friedrich Bernhard von Minckwitz (1849–1929) sowie Geldspenden von namhaften Niederlößnitzer Bürgern ermöglichten 1910 die Errichtung einer Waldparkstiftung. Deren Vorsitz übernahm der Gemeindevorstand von Niederlößnitz, später die Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Kötzschenbroda und Radebeul. Erklärtes Ziel der Stiftung war es war, „die natürlichen Schönheiten der Landschaft vor den Rücksichtslosigkeiten der modernen Entwicklung zu schützen“. Mit Unterstützung von Vereinen und der anliegenden Gemeinden sorgte die Stiftung für die weitere Anlage und Unterhaltung von Wegen, Treppen und Schutzhütten. Zudem erschloss sie das Areal rund um Schwarzes Teich und bemühte sich um die Wiederherstellung und Erhaltung der natürlichen Vegetation im Parkgelände, das durch Zukäufe und über Nutzungsverträge auf fast 20 ha ausgedehnt werden konnte. Nach dem II. Weltkrieg und der Abwicklung der Stiftung 1949 wurde das Areal vom staatlichen Forstbetrieb verwaltet. Ab 1971 wurde ein Teil des ehemaligen Parkgeländes zum „Naherholungsgebiet Schwarzes Teich“ ausgestaltet. Heute gehört der Waldpark zum Landschaftsschutzgebiet Lößnitz. Ulrich EißnerGeboren wurde der Künstler und Erschaffer der „Käuzchen“ 1962 in Karl-Marx-Stadt. Er ist als Texter, Pianist, Theaterplastiker, Zeichner, Grafiker und akademischer Bildhauer tätig und lebt in Dresden. Dort wirkt Eißner als Professor an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK). Er ist ein sehr kreativer Künstler und beherrscht die verschiedensten Modellierungverfahren. Er arbeitet mit Terrakotta, Gips, Bronze, Wachs, Porzellan, Holz, Stein und Beton. Seine Werke sind wie Inszenierungen und regen zum Nachdenken an. Die von ihm geschaffenen Käuzchen begleiten Besucher durch den Waldpark Radebeul-West und markieren einen attraktiven Rundweg mit vielen Highlights am Wegesrand."
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Käuzchenweg im Waldpark Radebeul-West
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- 1,66 km lang
- Rundweg
- Schwierigkeit: leicht
- Wandern

Wegmarkierung Käuzchenweg

- 0:30 h
- 1,66 km
- 48 m
- 41 m
- 164 m
- 212 m
- 48 m
- 
- Start: Kottenleite, Kötzschenbroda Oberort, Radebeul
- Ziel: Kottenleite, Kötzschenbroda Oberort, Radebeul

Schon um 1850 ließ Ludwig Pilgrim, Besitzer des Mohrenhauses, das nach ihm benannte, parkartig gestaltete „Pilgrimswäldchen“ anlegen. Gegen Ende des 19. Jh.s wurde dies vom „Verschönerungsverein für die Lößnitz“ durch die Neuanlage von Wegen und das Aufstellung von Bänken weiter erschlossen und aufgewertet.

**Der Waldpark**

Schon um 1850 ließ Ludwig Pilgrim, Besitzer des Mohrenhauses, das nach ihm benannte, parkartig gestaltete „Pilgrimswäldchen“ anlegen. Gegen Ende des 19. Jh.s wurde dies vom „Verschönerungsverein für die Lößnitz“ durch die Neuanlage von Wegen und das Aufstellung von Bänken weiter erschlossen und aufgewertet.

Die zunehmende räumliche Ausdehnung des nahegelegenen Bilzbades, dessen behördlicherseits veranlasste Einzäunung von Manchem als Zumutung empfunden wurde, bewog das Niederlößnitzer Gemeinderatsmitglied Richard Sachse sich ab 1907 nachdrücklich für die Einrichtung eines öffentlichen Volks- und Erholungsparks in diesem Gebiet einzusetzen. Die Schenkung einer 3,2 ha großen Waldparzelle durch den Forstmeister und Königlichen Kammerherrn Hans Friedrich Bernhard von Minckwitz (1849–1929) sowie Geldspenden von namhaften Niederlößnitzer Bürgern ermöglichten 1910 die Errichtung einer Waldparkstiftung. Deren Vorsitz übernahm der Gemeindevorstand von Niederlößnitz, später die Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister von Kötzschenbroda und Radebeul. Erklärtes Ziel der Stiftung war es war, „die natürlichen Schönheiten der Landschaft vor den Rücksichtslosigkeiten der modernen Entwicklung zu schützen“.

Mit Unterstützung von Vereinen und der anliegenden Gemeinden sorgte die Stiftung für die weitere Anlage und Unterhaltung von Wegen, Treppen und Schutzhütten. Zudem erschloss sie das Areal rund um Schwarzes Teich und bemühte sich um die Wiederherstellung und Erhaltung der natürlichen Vegetation im Parkgelände, das durch Zukäufe und über Nutzungsverträge auf fast 20 ha ausgedehnt werden konnte. Nach dem II. Weltkrieg und der Abwicklung der Stiftung 1949 wurde das Areal vom staatlichen Forstbetrieb verwaltet. Ab 1971 wurde ein Teil des ehemaligen Parkgeländes zum „Naherholungsgebiet Schwarzes Teich“ ausgestaltet. Heute gehört der Waldpark zum Landschaftsschutzgebiet Lößnitz.

Ulrich EißnerGeboren wurde der Künstler und Erschaffer der „Käuzchen“ 1962 in Karl-Marx-Stadt. Er ist als Texter, Pianist, Theaterplastiker, Zeichner, Grafiker und akademischer Bildhauer tätig und lebt in Dresden. Dort wirkt Eißner als Professor an der Hochschule für Bildende Künste (HfBK). Er ist ein sehr kreativer Künstler und beherrscht die verschiedensten Modellierungverfahren. Er arbeitet mit Terrakotta, Gips, Bronze, Wachs, Porzellan, Holz, Stein und Beton. Seine Werke sind wie Inszenierungen und regen zum Nachdenken an.

Die von ihm geschaffenen Käuzchen begleiten Besucher durch den Waldpark Radebeul-West und markieren einen attraktiven Rundweg mit vielen Highlights am Wegesrand.

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Wegemarke Käuzchenweg

Gut zu wissen
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Wegebeläge

Unbekannt (57%)

Weg (19%)

Pfad (24%)

Beste Jahreszeit

geeignet

wetterabhängig

- Jan
- Feb
- Mär
- Apr
- Mai
- Jun
- Jul
- Aug
- Sep
- Okt
- Nov
- Dez

Wegbeschreibung

Der Käuzchenweg startet an der Kreuzung Moritzburger Straße/ Kottenleite. Von hier aus führen ein paar wenige Stufen hinab zum historischen Waldpark. Hier grüßem  bereits die ersten eiden Käuzchen-Plastiken, eine Tafel infomriert über den Weg, die Geschichte des Waldparks und den Künstler, der die Käuzchen geschaffen hat. Ein kurzer Anstieg führt hinauf Richtung Wassertum. Hier lohnt ein Blick über die Weinbergsmauer ins Elbtal. Der Weg führt weiter zum Mundloch des Gießmannschen Tunnels und biegt von hier nach links ab Richtung Schwarzes Teich. Auch hier gibt es Infotafeln mit interessanten Hörspuren. Von hier geht es wieder in Richtung Ausgangspunkt. 

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Toureigenschaften

- Kulturell interessant
- Rundweg
- Tour mit Hund

Ausrüstung

wetterbentsprechende Kleidung

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Anreise &amp; Parken

**Anfahrt**

- folgen Sie in Radebeul der Meißner Straße
- biegen Sie ab auf die Moritzburger Straße
- biegen Sie ab auf die Kellereistraße
- biegen Sie ab auf die Obere Bergstraße

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**Parken** kostenfreie Parpkplätze befinden sich auf der Oberen Bergstraße

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**Öffentliche Verkehrsmittel** Sie erreichen den Startpunkt an der Moritzburger Straße mit der Buslinie 400, Haltestelle Kottenleite 2

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Weitere Infos / Links

Weitere Infos zu den Touren auf 

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Literatur

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Autor:in

Tourist-Information Radebeul

Organisation

Dresden Elbland

Lizenz (Stammdaten)

Tourist-Information Radebeul

Unser Tipp

Entlang des Weges informieren Hörstationen und Infotafeln über den Waldpark Radebeul-West.

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Sicherheitshinweise

keine Sicherheitshinweise notwendig

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Karte

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    1,74 km
    
    
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Kontaktdaten

01445 Radebeul

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