Garbenheim – ein Wetzlarer Stadtteil

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Historischer Ort mit Goethe-Bezug und lebendiger Dorfgeschichte
Der nahe an der Kernstadt gelegene Stadtteil Garbenheim wurde im Jahr 776 schon urkundlich erwähnt. Die mehr als tausenjährige Geschichte kann heute im Heimatmuseum angeschaut werden.

Das Bauernhaus aus dem 19. Jahrhundert, das die Ausstellung beherbergt, befindet sich im alten Dorfkern, umgeben von einigen Fachwerkhäusern. Der Vorgängerbau samt Scheunen und Stallungen fiel dem großen Dorfbrand zum Opfer.

Das Heimatmuseum gibt viel Wissenswertes über die Ur- und Frühgeschichte der Region, über die Arbeit der Landbevölkerung sowie der heimischen Handwerker und Bergleute samt ihrer Trachten und Gerätschaften preis.

Vorbei an der evangelischen Kirche ist der Goetheplatz. Dieser Platz verweist mit seinem Denkmal auf den literaturgeschichtlichen Zufall, der Garbenheim in den Kreis der Schauplätze der Weltliteratur aufrücken ließ. Denn die ländliche Idylle Garbenheims fand auch bei Goethe Anerkennung, der hier gerne ausgedehnte Spaziergänge machte und den Ort unter dem literarischen Namen Wahlheim in sein Werk „Die Leiden des jungen Werthers“ mit aufnahm.

Heute erinnert auf dem Goetheplatz eine lebensgroße Goethe-Bronze-Figur an den Dichter, die neben dem Heimatmuseum auch einen Teil des Wetzlarer Goethewegs darstellt.

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