Großsteingrab Ahlhorn

Archäologische Stätte
Nur spärlich, fragmentarisch und zudem überwiegend verlagert haben sie sich erhalten – die Steine des Ost-West gelagerten Megalithgrabes nahe der Ostsiedlung Ahlhorn.
Alle Decksteine des Grabes scheinen vernichtet. Da sie am leichtesten zu entfernen waren, wurden sie - wie bei vielen anderen Gräbern der Region – wahrscheinlich zuerst „umgenutzt“. In welcher Form allerdings – ob als Fundament einer Kirche, eines Wohn- oder Wirtschaftsgebäudes oder gar als Straßenschotter ist unbekannt.
Auch die Tragsteine wurden großenteils verschleppt und zweckentfremdet. Sehenswert ist die entstehungszeitliche Aufschüttung. Sie lässt die ehemaligen, bemerkenswerten Ausmaße des Grabes erahnen: Bei einer Breite von etwa 6 m wies dieses Grab ursprünglich vermutlich eine Länge von immerhin 28 bis 30 m auf.

Dieses stark in Mitleidenschaft gezogene Großsteingrab bezeugt auf besonders einprägsame Weise, dass man den imposanten jungsteinzeitlichen Stätten während der letzten Jahrhunderte nicht immer mit dem gebührenden Resepkt begegnete.

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Gut zu wissen

Eignung

  • für jedes Wetter

  • für Gruppen

  • für Schulklassen

  • für Familien

  • für Individualgäste

  • Haustiere erlaubt

Anreise und Parken

Mit dem ÖPNV:
Vom Bahnhof Ahlhorn (NWB Oldenburg – Osnabrück) ca. 4,5 km

Mit dem PWK:
Sollten Sie mit dem PKW anreisen, fahren Sie bitte von Ahlhorn kommend auf der L 880 Richtung Visbek und folgen nach ca. 2 km der Ausschilderung.
Parkmöglichkeit: am Waldrand (ca. 300 m)

Autor:in

Jonas Marhoff
Delmenhorster Straße 6
27793 Wildeshausen

Organisation

Naturpark Wildeshauser Geest

Lizenz (Stammdaten)

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