Pestruper Gräberfeld | 26 SMK
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Neben den rundlichen Grabhügeln sind auch 16 sogenannte Langbetten und 27 sehr kleine Grabhügel, sogenannte Buckelgräber, zu finden. Am Nordrand des Gräberfeldes bestehen fünf besonders ausgeprägte Erhebungen. Diese beherbergen Verbrennungsplattformen, auf denen sich die Überreste zahlloser Scheiterhaufen angesammelt haben. In der damaligen Zeit wurden die Toten verbrannt und anschließend in den Hügeln bestattet.
Zu den Grabungstätigkeiten aus dem 19. und 20. Jahrhundert liegen heute nur unzureichende Unterlagen vor. Bei Untersuchungen in den 1950er Jahren mit nicht-zerstörerischen Maßnahmen (z.B. Luftbilder und Laserscreening) konnte festgestellt werden, dass zu späteren Zeiten Urnenbestattungen stattgefunden haben und Schmuckgegenstände aus Bronze oder Eisen sowie Waffen zu den Grabbeigaben gehörten.
1992 wurde das Areal zum größten Grabungsschutzgebiet in Niedersachsen erklärt, so dass keine Eingriffe in den Boden mehr erlaubt sind. Die besondere prähistorische Landschaft soll so erhalten bleiben. Zur Pflege der Heidefläche grasen zeitweise Heidschnucken auf dem Gebiet. Nachts finden sie Unterschlupf in einem angrenzenden Schafkoben.
Außerdem ist das Pestruper Gräberfeld mit seiner Heide die größte zusammenhängende Heidefläche im Landkreis Oldenburg. Zusammen mit dem östlich der Kreisstraße liegenden Rosengarten bildet das Gräberfeld ein Naturschutzgebiet. Die Flächen sind im nördlichen Westeuropa nahezu einzigartig.
Heute kann das prähistorische Gräberfeld auf Wanderwegen erkundet werden. Bitte beachten Sie dabei, dass Sie sich in einem Naturschutzgebiet befinden und halten sich an die entsprechenden Regeln (keinen Müll hinterlassen, auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und Hunde anleinen).
Das Pestruper Gräberfeld ist Teil der Straße der Megalithkultur (SMK).
Zu den Grabungstätigkeiten aus dem 19. und 20. Jahrhundert liegen heute nur unzureichende Unterlagen vor. Bei Untersuchungen in den 1950er Jahren mit nicht-zerstörerischen Maßnahmen (z.B. Luftbilder und Laserscreening) konnte festgestellt werden, dass zu späteren Zeiten Urnenbestattungen stattgefunden haben und Schmuckgegenstände aus Bronze oder Eisen sowie Waffen zu den Grabbeigaben gehörten.
1992 wurde das Areal zum größten Grabungsschutzgebiet in Niedersachsen erklärt, so dass keine Eingriffe in den Boden mehr erlaubt sind. Die besondere prähistorische Landschaft soll so erhalten bleiben. Zur Pflege der Heidefläche grasen zeitweise Heidschnucken auf dem Gebiet. Nachts finden sie Unterschlupf in einem angrenzenden Schafkoben.
Außerdem ist das Pestruper Gräberfeld mit seiner Heide die größte zusammenhängende Heidefläche im Landkreis Oldenburg. Zusammen mit dem östlich der Kreisstraße liegenden Rosengarten bildet das Gräberfeld ein Naturschutzgebiet. Die Flächen sind im nördlichen Westeuropa nahezu einzigartig.
Heute kann das prähistorische Gräberfeld auf Wanderwegen erkundet werden. Bitte beachten Sie dabei, dass Sie sich in einem Naturschutzgebiet befinden und halten sich an die entsprechenden Regeln (keinen Müll hinterlassen, auf den ausgewiesenen Wegen bleiben und Hunde anleinen).
Das Pestruper Gräberfeld ist Teil der Straße der Megalithkultur (SMK).
Ein Naturschutzgebiet ist laut Bundesnaturschutzgesetz ein rechtsverbindlich festgesetztes Gebiet, in dem ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft zur Erhaltung oder Wiederherstellung von Ökosystemen, aus wissenschaftlichen Gründen oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit erforderlich ist. Handlungen, die zu einer Veränderung oder gar Beschädigung des Naturschutzgebietes führen können, sind verboten.
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Gut zu wissen
Öffnungszeiten
- Das Pestruper Gräberfeld ist jederzeit zugänglich.
Preisinformationen
- Das Gräberfeld kann jederzeit kostenlos besucht werden.
Eignung
für jedes Wetter
Fremdsprachen
- Deutsch, Englisch
Anreise und Parken
- Von Wildeshausen auf der K 248 Richtung Colnrade/Goldenstedt. Nach rund 1,5 km nach links auf den Wanderparkplatz. Das Gräberfeld befindet sich auf der anderen Straßenseite.
K 248 von Pestrup Richtung Wildeshausen. Ca. 1,2 km nördlich von Pestrup befindet sich das Gräberfeld westlich der Straße (Wanderparkplatz ausgeschildert).
Bitte beachten Sie, dass Sie in einem Naturschutzgebiet unterwegs sind. Hinterlassen Sie keinen Müll, verlassen Sie die ausgeschriebenen Wege nicht und leinen Sie Ihre Hunde an. Ansprechpartner:in
Arbeitsgemeinschaft Straße der Megalithkultur
Herrenteichsstraße 17-1849074 OsnabrückAutor:in
Organisation
Naturpark Wildeshauser Geest
Lizenz (Stammdaten)
Jonas Marhoff









