Römerkanal-Wanderweg: Etappe 5
- 5:31 h
- 22,68 km
- 44 m
- 72 m
- 136 m
- 184 m
- 48 m
- Start: Rheinbach Römerkanalinfozentrum
- Ziel: Bornheim Brenig
Der Römerkanal-Wanderweg erstreckt sich von Nettersheim in der Eifel bis nach Köln im Rheinland und folgt dabei der historischen Trasse des Römerkanals. Ein erheblicher Teil des Weges, verteilt auf mehrere Etappen, verläuft innerhalb des Naturparks Rheinland. In Rheinbach sind diverse Teilstücke des Römerkanals als städtische Besonderheiten präsent. Die ursprüngliche Linienführung des Kanals ist im Verlauf der heutigen Münstereifeler Straße und der Bahnhofstraße nachvollziehbar. Die Stadt lädt dazu ein, weitere historische Relikte und lokale Charakteristika zu erkunden. Die umliegende Landschaft um Rheinbach ist durch den regionaltypischen Obstanbau geprägt; Apfelbäume säumen weite Abschnitte der Route, insbesondere im Frühjahr während der Blüte und im Herbst zur Erntezeit, was eine reizvolle Atmosphäre schafft. Die Wegführung durchquert zunächst ländliche Siedlungen, bevor sie in ausgedehnte Waldgebiete führt und schließlich das urbane Umfeld Kölns erschließt.
Gut zu wissen
Beste Jahreszeit
geeignet
wetterabhängig
Wegbeschreibung
Startpunkt dieser Etappe ist der Kreisverkehr an der Straße Vor Dem Dreeser Tor. Kurz hinter dem historischen Stadttor wird das Glasmuseum passiert. In Rheinbach siedelten 1947 deutsche Glasveredler aus Nordböhmen an und entwickelten ihre Handwerkskunst weiter. Nach wenigen Metern steht man vor den Resten der Rheinbacher Burg. Das unterste Geschoss des mächtigen Rundturmes wurde in der Zeit der Hexenverfolgung vermutlich als Gefängnis benutzt. Weiter durch die Stadt und vorbei am Wasserwerk folgt man dem Wirtschaftsweg entlang der Bahngleise und den Obstplantagen bis nach Lüftelberg. In der St. Pertruskirche wurde die Heilige Lüfthildis unter einer Sinterplatte des Römerkanals begraben. Nur einen kurzen Abstecher entfernt steht das Wasserschloss Lüftelberg. Vorbei an einer Kiesgrube durchquert man die Ortschaft Buschhoven. Von dort gelangt man in den Kottenforst. In diesem dichten Waldgebiet ist der Ausbruchgraben Zeugnis des Römerkanals. An einer Wegspinne trifft man auf den "Eisernen Mann". Hierbei handelt es sich um einen im Boden verankerten Roheisenbarren. Um seine Herkunft und einstige Verwendung ranken sich zahlreiche Sagen. Nach Verlassen des Waldes blickt man auf die Orte Bornheim und Brenig, dem Ziel der fünften Etappe. (Quelle: Pocketguide des Wandermagazin, Sonderproduktion 2012)
Autor:in
Rhein-Erft Tourismus e.V.
Willy-Brandt-Platz 1
50126 Bergheim
Organisation
Rhein-Erft Tourismus e.V.
Lizenz (Stammdaten)
Rhein-Erft Tourismus e.V.
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