Zeitreise ins 19. Jahrhundert: Napoleonschanze und Gautschgrotte
- 2:10 h
- 6,33 km
- 209 m
- 209 m
- 256 m
- 389 m
- 133 m
- Départ: Parkplatz oder Bushaltestelle Eiche in Hohnstein
- Objectif: Parkplatz oder Bushaltestelle Eiche in Hohnstein
Aus Hohnstein kommend folgt die Runde dem Malerweg in den Wald hinein, wo mit der Gautschgrotte der erste Zeitzeuge wartet. Weiter durch den Wald begegnet uns noch die Diebshöhle, bevor wir abbiegen und uns zur Napoleonschanze begeben, dem zweiten Zeitzeugen. Von dort ist es nicht mehr weit zum Startpunkt der Runde.
Bon à savoir
Pavés
- Asphalte (4%)Ballast (8%)Chemin (37%)Sentier (51%)
Meilleure saison
- appropriéselon les conditions météorologiques
Description de l'itinéraire
- Startpunkt ist der Parkplatz bzw. die Bushaltestelle Eiche in Hohnstein. Wir gehen am Spielplatz vorbei, hinunter in den Ort und am Rathaus nach links (Ausschilderung Richtung Gautschgrotte folgend). Die kleine Straße führt mit Blick auf die Burg in den Wald und wir wandern nun dem grünen Strich und grünen Schrägstrich (Lehrpfadzeichen) folgend weiter. Es geht auf nahezu gleicher Höhe entlang der Felsen. Nach einigen Minuten unternehmen wir links einen Abstecher zur Gautschgrotte.
Die Gautschgrotte ist eine der bekanntesten Schichtfugenhöhlen der Sächsischen Schweiz. Ihren Namen verdankt sie Karl Gautsch, der während der deutschen Revolution 1848/1849 für demokratische Rechte kämpfte. Der Aufruhr wurde 1849 militärisch niedergeschlagen. Karl Gautsch wurde für die Beteiligung am Aufstand zu einer 20jährigen Zuchthausstrafe verurteilt.
Zurück von dem Abstecher zur Grotte wandern wir weiter. Später, das Gelände weitet sich etwas, entdecken wir links die Diebshöhle, über die wir auf der Lehrpfad-Tafel etwas lesen können. Wir wandern weiter leicht bergan und halten uns an der nächsten Weggabelung rechts (grüner Strich). Kurz darauf kommt schon die nächste Kreuzung, an der wir uns ebenfalls rechts halten, um die Räumigtwiese zu umgehen. Nach einiger Zeit treffen wir auf eine Kreuzung mit der Wegmarkierung roter Strich, wir folgen dieser Markierung für ein kurzes Stück nach links/geradeaus und biegen an der nächsten Kreuzung scharf rechts ab (grüner Strich und grüner Schrägstrich). Bald zweigt ein breiter Weg nach links ab (Wegweiser Lehrpfad Hohnstein, hier verlassen wir den Malerweg), wir biegen in diesen ab und wandern weiter. Dabei queren wir einen weiteren breiten Wanderweg, kommen am Waldborn vorbei, überqueren die Brandstraße (breiter Waldweg mit Markierung blauer Strich) und wandern leicht bergan bis zum Waldrand. Hier treffen wir auf einen Weg (grüner Strich) und zweigen nach links ab. Es geht am Waldrand entlang, dann biegen wir rechts ab (der Ausschilderung folgend) und gehen über die Wiese zur Napoleonschanze.
Die Napoleonschanze (Schanzenberg) ist ein bis zu 4 Meter hoher künstlicher Erdwall, der 1813 von den Einwohnern des Amtes Hohnstein-Lohmen unter schwierigsten Bedingungen angelegt werden musste, um die Napoleonstraße von der Festung Königstein zur Burg Stolpen zu sichern. Einen Tag nach Fertigstellung bezog die französische Armee die Stellung. Es folgten verlustreiche Schlachten auf beiden Seiten der Kriegsgegner. Nachdem sich Österreich im August 1813 mit den Russen und Preußen gegen die französischen und sächsischen Truppen verbündete, wurde die Niederlage Napoleons mit der Völkerschlacht bei Leipzig besiegelt.
Nach der Besichtigung dieses geschichtsträchtigen Orts wandern wir weiter mit dem grünen Strich auf einem schmalen Pfad bergab, kommen am Freibad vorbei und halten uns, an der Straße angekommen, links, bis wir wieder an der Bushaltestelle und dem Parkplatz ankommen.
Caractéristiques de l'excursion
Circuit
Spécificités culturelles
Tour avec le chien
Arrivée et stationnement
- Vers la destinationAus Richtung Pirna: auf der S 165 über Lohmen nach Hohnstein, kurz vor dem Ortsausgang liegt rechts der große Parkplatz "Eiche".
Aus Richtung Neustadt: auf der S 156 nach Hohnstein, der Parkplatz "Eiche" befindet sich kurz nach dem Ortseingang links.
Aus Bad Schandau: über Rathmannsdorf und Porschdorf entweder über den Ziegenrücken von westlicher Seite oder in Porschdorf geradeaus durch den Tiefen Grund aus östlicher Richtung nach Hohnstein.
StationnementDer große Parkplatz "Eiche" mit ca. 70 Stellplätzen liegt verkehrsgünstig direkt an der Straße. Das Tagesticket kostet hier 5 €, zahlbar mit Karte und Münzen. Es sind zwei Ladeplätze für Elektroautos vorhanden.Transports en communMit dem Bus zur Haltestelle Eiche in Hohnstein:- Linie 235 (Ulbersdorf - Lohsdorf - Hohnstein)
- Linie 236 (Sebnitz - Hohnstein - Pirna) oder 237
- Linie 254 (Pirna - Hohnstein - Bad Schandau)
- Linie 264 (Neustadt - Hohnstein)
Mit der Bahn: Aus Richtung Dresden mit der Linie S1 (Meißen Triebischtal - Pirna - Bad Schandau) oder S2 (Dresden - Pirna) im 30-Minuten-Takt nach Pirna, von hier weiter mit dem Bus (Linie 236 und 237). In Bad Schandau besteht ebenfalls Anschluss von der Bahn an den Bus (Linie 254).
Mit der Gästekarte mobil können die meisten ÖPNV-Angebote in der Sächsischen Schweiz kostenlos genutzt werden! Ihr erhaltet die Gästekarte mobil bei eurem Gastgeber in der Region.
Informations supplémentaires / Liens
- Alle Regeln im Nationalpark
- Tipps zum sicheren Wandern in der Sächsischen Schweiz, erstellt in Zusammenarbeit mit der Bergwacht
- Hinweise zum Umgang mit Totholz für Wanderungen besonders durch abgestorbene Fichtenbestände
Auteur(e)
Amrei Voigt
Organisation
Sachsenforst I Nationalpark- und Forstverwaltung Sächsische Schweiz
Licence (données de base)
Amrei Voigt
Conseil de l'auteur
- Die Tour verläuft auf einem Teil des Lehrpfads Hohnstein, der mit Tafeln über geologische und geschichtliche Besonderheiten im Gebiet informiert.
Consignes de sécurité
- Die Tour ist für Kinder und Hunde geeignet, jedoch nicht für Kinderwagen. Hunde müssen im Nationalpark an der Leine bleiben.
Bitte beachten: Die Tour liegt zu großen Teilen im Nationalpark Sächsische Schweiz. Hier gilt ein Wegegebot: Die Wege dürfen nicht verlassen werden. In der Kernzone dürfen nur markierte Wege (Farbmarkierung oder Wegweiser) genutzt werden. Bei Zuwiderhandlungen können Geldbußen ausgesprochen werden. Nationalpark- und Kernzonengrenze erkennt man an grünen Schildern im Gelände.
Weitere Informationen über den Nationalpark, zum Beispiel über die dort geltenden Regeln und über die Wegemarkierungen, stehen auf der Nationalpark-Internetseite zur Verfügung.
GPX Datei herunterladen











