Ausstellung: Kristin Deters, "auflesen - nachspuren"

Ausstellung
Die Städtische Galerie der Alten Lederfabrik präsentiert Kristin Deters' „auflesen – nachspuren“. Die Künstlerin thematisiert die Ästhetik der Vergänglichkeit, indem sie Naturformen aus Teutoburger Wald und Island in abstrakte Malerei sowie filigrane Plastiken übersetzt.
Die Städtische Galerie in der Alten Lederfabrik in Halle (Westf.) präsentiert die Ausstellung „auflesen – nachspuren“ der Künstlerin Kristin Deters. Diese Schau offeriert tiefgründige Einblicke in zwei Werkreihen, die aus der Inspiration durch den Teutoburger Wald und Island entstanden sind. Deters setzt sich hierbei intensiv mit der Ästhetik der Vergänglichkeit auseinander, indem sie getrocknete Zweige als Sujet für freie, dynamische Linien nutzt und dabei eine eigentümliche, subtile Bildsprache entwickelt. Die Künstlerin verzichtet auf eine konventionelle Abbildung; vielmehr lässt sie sich von den vorgefundenen Formen der Natur zu einer abstrakten Malerei anregen. Ihre Technik, bei der flüssige Farbe mittels Bleistift auf Leinwand oder Papier appliziert wird, resultiert in filigranen und scheinbar fragilen Gebilden. Die meist getrübten, kühlen Farbtöne werden mitunter von kräftigen, leuchtenden Details durchbrochen. Neben den grafischen Arbeiten entstehen plastische Werke, in denen Deters Zweige und Blätter in Gips hüllt, wodurch natürliche Strukturen gleichzeitig bewahrt und transformiert werden. Die zweite Werkreihe transferiert Eindrücke einer Island-Reise in abstrakte Collagen, die mittels bemalter Klebestreifen Landschaftsandeutungen und natürliche Gefüge formen.

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Kreishaus II, Auf dem Stempel 5
33334 Gütersloh

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