Das Wiedergefundene Licht

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Lumina Ensemble
Jacques Lusseyrans Autobiographie „Das Wiedergefundene Licht“ erzählt seine Lebensgeschichte bis zur Befreiung aus dem KZ Buchenwald. Das gleichnamige Stück des Lumina Ensembles geht dieser Autobiographie in zusammengefasster Weise nach. Drei Lebensabschnitte, die Kindheit, die Widerstandszeit und die Zeit in Gefangenschaft sollen in ihrer Qualität durch die Eurythmie, das Schauspiel und die Musik erlebbar werden.
(Musik u.a. von Mozart, Rachmaninow, Schnittke und Bach. Texte von J. Lusseyran)


Jacques Lusseyran ist 1924 in Paris geboren. Mit acht Jahren verliert er durch einen plötzlichen Unfall sein Augenlicht. Und doch sieht er sich von Licht umgeben und beginnt eine innere Welt zu entdecken, die für die äußeren Sinne verborgen bleibt. Diese Entdeckung schenkt ihm tiefe Freude und Vertrauen in das Leben. Gegen Ende seiner Schulzeit bricht der Zweite Weltkrieg aus und Frankreich wird zu einem großen Teil von den Nationalsozialisten besetzt.
Aus einer tiefen Betroffenheit heraus organisiert der siebzehnjährige Lusseyran eine studentische Widerstandsbewegung. Zwei Jahre kann er mit den „Volontaires de la Liberté“ unentdeckt ein Doppelleben führen, bis sie jedoch verraten und verhaftet werden. Umgeben von Mord, Hass und Angst findet Lusseyran im Gefängnis eine Kraftquelle, sobald er sein Inneres aufsucht. Mit seinen Freunden wird er schließlich in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Das Leid und das Sterben werden zum Alltag in dem Lager. Die Überwindung einer Krankheit, die Lusseyran an die Schwelle des Todes führt, überströmt ihn mit einer neuen Lebenskraft. Bis zur Befreiung des Lagers im Frühjahr 1945 lässt Jacques Lusseyrans unerschütterlicher Glaube an das Leben ihn und viele seiner Mithäftlinge das Lager überleben.

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