Homburger Sinfonieorchester: Sinfoniekonzert
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Dieser Konzertabend vereint zwei gegensätzliche Facetten der klassischen Moderne zu einem stimmigen Ganzen. Den Auftakt bildet Francis Poulencs Sinfonietta, ein Werk voller Charme, Esprit und neoklassizistischer Leichtigkeit, das den Zuhörer mit tänzerischen Rhythmen empfängt. Im Zentrum des Programms steht jedoch ein Monument der Violinliteratur: Dimitri Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1. Es ist ein Werk von existenzieller Tiefe, das technische Höchstleistungen verlangt und den Solisten in einen intensiven Dialog mit dem Orchester führt.
Mit Dora Bratchkova konnte eine Solistin gewonnen werden, die eine ganz besondere Beziehung zu diesem Repertoire pflegt. Als langjährige erste Konzertmeisterin der Deutschen Radio Philharmonie ist sie dem Publikum in der Region bestens bekannt und tief verwurzelt. Ihre Ausbildung in der Tradition der russischen Streicherschule – vermittelt durch Boian Lechev, einen Schüler des legendären David Oistrach – prädestiniert sie für die Interpretation Schostakowitschs. Besonders bemerkenswert ist ihr fundiertes Insiderwissen über den Komponisten: Ihre Gesamteinspielung der Schostakowitsch-Streichquartette wurde von dessen Sohn, Maxim Schostakowitsch, als eine der weltweit besten Aufnahmen gewürdigt.
Unter der Leitung von Jonathan Kaell entfaltet sich ein Programm, das sowohl die historische Aufführungspraxis als auch die emotionale Wucht der Moderne berücksichtigt. Das Zusammenspiel zwischen der Virtuosität Bratchkovas und der präzisen Orchesterführung verspricht eine Intensität, wie man sie sonst nur auf den großen internationalen Podien in London oder Tokio erlebt. Für Musikliebhaber der Saarpfalz bietet sich hier die Gelegenheit, eine Weltklasse-Solistin in einem intimen und dennoch hochprofessionellen Rahmen zu erleben.
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