Lebendige Bilder
Die Ausstellung „Lebendige Bilder“ im Museum für Ostasiatische Kunst Köln widmet sich der vielschichtigen Interaktion von Kunst und Ritual innerhalb der religiösen Praktiken Chinas, Japans und Koreas. Die eindrucksvollen Exponate ermöglichen einen fundierten Einblick in die spirituellen Dimensionen des Buddhismus. Diese Präsentation illustriert, wie Kunstwerke eine maßgebliche Funktion in bedeutenden Zeremonien innehaben. Ritualgegenstände wie Vajra-Szepter und Glocken werden in zeremoniellen Handlungen eingesetzt, um spirituelle Energien zu kanalisieren. Besondere Ausstellungsstücke, darunter ein japanischer Buddha Vairocana aus dem 12. Jahrhundert oder die koreanische Hängerolle eines Höllenkönigs, veranschaulichen die rituelle Dimension auf eindringliche Weise. Die „Schule des Reinen Landes“ offeriert durch ihren Ansatz der Verehrung mittels Anrufung Zugangswege zu spirituellen Konzepten. Komplexe Zeremonien wie die Bulbokjang-Zeremonie beleuchten exemplarisch das koreanische Brauchtum der Heiligsprechung buddhistischer Bildwerke. Zudem wird vermittelt, wie alltägliche Reinigungs- und Meditationsrituale das Streben nach Erleuchtung begleiten. Der Meta-Ansatz der Ausstellung führt Besucher:innen in eine Welt, in der Kunst, Religion und Ritual in vollkommenem Einklang stehen.
Terminübersicht
Gut zu wissen
Eignung
Schlechtwetterangebot
für jedes Wetter
Zielgruppe Jugendliche
Zielgruppe Erwachsene
Zielgruppe Senioren
für Individualgäste
Preisinformationen
Preis Erwachsener: 9,50 €
Preis ermäßigt: 5,50 €
Autor:in
Lizenz (Stammdaten)
KölnTourismus GmbH
In der Nähe






