Naturfoto-Ausstellung:"Lebensraum verstehen-Artenvielfalt stärken"
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Die Ausstellung in der Naturerlebniskirche St. Remaclus in Cochem-Cond lädt dazu ein, die faszinierende Vielfalt der heimischen Natur mit neuen Augen zu entdecken.
In eindrucksvollen Naturfotografien werden Lebensräume der Moselregion sichtbar gemacht-von steilen Weinbergen und Trockenmauern über Moselufer bis hin zu den strukturreichen Niederwäldern der Kulturlandschaft.
Für die Umsetzung der Ausstellung haben die zertifizierten Naturerlebnisbegleiter Peter Raueiser und Klaus Donhauser in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis St. Remaclus und der Pfarrei Heilige Maria Magdalena Cochem als angagierte Projektleiter die Verantwortung übernommen. Mit ihrem Konzept verbinden sie Naturbeobachtung, Umweltbildung und regional Identität zu einem anschaulichen Gesamterlebnis.
Die Kirche selbst ist ein bedeutender Sakralbau der Nachkriegsmoderne. Sie wurde 1968 nach Plänen von Emil Steffann un d Heinz Bienefel eingeweiht und gilt als herausragendes Beispiel eines modernen Kirchenbaus, der sich bewusst in die Mosellandschaft einfügt. Der schlichte Bau aus regionalem Schiefer, die klare Raumgestaltung und der zentrale liturgische Aufbau spiegeln den Gedanken von Offenheit und gemeinschaftlicher Versammlung wider. Auffällig ist zudem die besondere Lage oberhalb der Mosel mit Blickbezug zur gegenüberliegenden Reichsburg Cochem, wodurch ein spannungsreiches Zusammenspiel von Geschichte, Landschaft und Architektur entsteht.
Die Ausstellung macht deutlich, wie eng Natur und Kultur in der Region miteinander verwoben sind. Die Fotografen zeigen nicht nur die Schönheit der Landschaft sondern auch ihre ökologische Bedeutung als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
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