"Reliquie Digital" - Kunst in der Stadtkirche St. Bartholomäi in Wunstorf
Milenkovic greift in seinen großformatigen Ölgemälden die Bildsprache der Alten Meister auf. Seine Werke erinnern an Rembrandt, Vermeer und die Malerei der Romantik. Milenkovic selbst nennt die barocke Hell-Dunkel-Malerei (Chiaroscuro) als wichtige Inspiration. Seine Figuren werden häufig ausschließlich vom Licht eines Smartphones, Tablets oder Laptops beleuchtet. Dadurch entstehen starke Kontraste zwischen Dunkelheit und Licht.
Das Licht seiner Bilder stammt jedoch nicht von Kerzen oder Fenstern, sondern von digitalen Bildschirmen. Die dargestellten Menschen wirken zugleich verbunden und isoliert – ein Spannungsfeld, das die Erfahrungen vieler Menschen im digitalen Zeitalter widerspiegelt.
Die Ausstellung schlägt zugleich eine Brücke zur Geschichte. Im Mittelalter trugen Menschen Reliquien, Schutzsymbole oder persönliche Erinnerungsstücke bei sich. Sie vermittelten Halt, Hoffnung und Zugehörigkeit. „Reliquien waren früher Zeichen von Schutz und Hoffnung“, erklärt Anja Emmanouilidis, eine der Kuratorinnen der Ausstellung. Die Initiatorin der begleitenden Installation ist sich sicher: „Heute übernehmen digitale Geräte oft ähnliche Funktionen. Smartphones verbinden uns mit Familie und Freunden, bewahren Erinnerungen und vermitteln Orientierung im Alltag. Mit der Ausstellung möchten wir darüber ins Gespräch kommen, was Menschen im 21. Jahrhundert Halt gibt.“
Ihr Kuratorenkollege Hans Heinrich Hanebuth verweist auf eine weitere spannende Parallele: „Viele Bilder erinnern an die ruhige, intime Atmosphäre bei Vermeer. Damals fiel das Licht durch Fenster in den Raum, heute erhellen Smartphones die Gesichter der Menschen. Das verändert nicht nur die Bildwirkung, sondern erzählt auch etwas über unsere Zeit.“ Die beiden Kuratoren begleiten seit mehreren Jahren gemeinsam die Ausstellungsreihe „Kunst im Turm und in der Kirche“ in der Stadtkirche Wunstorf.
Ein besonderer Bestandteil von „Reliquie Digital“ ist eine partizipative Installation. Besucherinnen und Besucher können einen persönlichen Gegenstand mitbringen, der ihnen Trost, Sicherheit oder Orientierung gibt. Diese Objekte werden fotografiert, direkt ausgedruckt und als Teil einer wachsenden Installation im Kirchenraum präsentiert. Alternativ können sie gezeichnet oder beschrieben werden. So entsteht im Laufe der Ausstellung ein gemeinsames Archiv persönlicher „Reliquien“ – Zeichen von Erinnerung, Schutz, Hoffnung und menschlicher Verbundenheit. Die Stadtkirche wird damit nicht nur zum Ausstellungsraum, sondern auch zu einem Ort des Austauschs über die Frage, was Menschen heute trägt und verbindet.
Sonderöffnungszeiten bis 19. Juli 2026:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag 15–18 Uhr
Freitag 10–12 Uhr
Sonntag 13–17 Uhr
Reguläre Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch 15–17 Uhr
Donnerstag 15–18 Uhr
Freitag 10–12 Uhr
Das Licht seiner Bilder stammt jedoch nicht von Kerzen oder Fenstern, sondern von digitalen Bildschirmen. Die dargestellten Menschen wirken zugleich verbunden und isoliert – ein Spannungsfeld, das die Erfahrungen vieler Menschen im digitalen Zeitalter widerspiegelt.
Die Ausstellung schlägt zugleich eine Brücke zur Geschichte. Im Mittelalter trugen Menschen Reliquien, Schutzsymbole oder persönliche Erinnerungsstücke bei sich. Sie vermittelten Halt, Hoffnung und Zugehörigkeit. „Reliquien waren früher Zeichen von Schutz und Hoffnung“, erklärt Anja Emmanouilidis, eine der Kuratorinnen der Ausstellung. Die Initiatorin der begleitenden Installation ist sich sicher: „Heute übernehmen digitale Geräte oft ähnliche Funktionen. Smartphones verbinden uns mit Familie und Freunden, bewahren Erinnerungen und vermitteln Orientierung im Alltag. Mit der Ausstellung möchten wir darüber ins Gespräch kommen, was Menschen im 21. Jahrhundert Halt gibt.“
Ihr Kuratorenkollege Hans Heinrich Hanebuth verweist auf eine weitere spannende Parallele: „Viele Bilder erinnern an die ruhige, intime Atmosphäre bei Vermeer. Damals fiel das Licht durch Fenster in den Raum, heute erhellen Smartphones die Gesichter der Menschen. Das verändert nicht nur die Bildwirkung, sondern erzählt auch etwas über unsere Zeit.“ Die beiden Kuratoren begleiten seit mehreren Jahren gemeinsam die Ausstellungsreihe „Kunst im Turm und in der Kirche“ in der Stadtkirche Wunstorf.
Ein besonderer Bestandteil von „Reliquie Digital“ ist eine partizipative Installation. Besucherinnen und Besucher können einen persönlichen Gegenstand mitbringen, der ihnen Trost, Sicherheit oder Orientierung gibt. Diese Objekte werden fotografiert, direkt ausgedruckt und als Teil einer wachsenden Installation im Kirchenraum präsentiert. Alternativ können sie gezeichnet oder beschrieben werden. So entsteht im Laufe der Ausstellung ein gemeinsames Archiv persönlicher „Reliquien“ – Zeichen von Erinnerung, Schutz, Hoffnung und menschlicher Verbundenheit. Die Stadtkirche wird damit nicht nur zum Ausstellungsraum, sondern auch zu einem Ort des Austauschs über die Frage, was Menschen heute trägt und verbindet.
Sonderöffnungszeiten bis 19. Juli 2026:
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Samstag 15–18 Uhr
Freitag 10–12 Uhr
Sonntag 13–17 Uhr
Reguläre Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch 15–17 Uhr
Donnerstag 15–18 Uhr
Freitag 10–12 Uhr
Wann findet das Event statt?
Gut zu wissen
Eignung
Schlechtwetterangebot
Zielgruppe Erwachsene
Zielgruppe Senioren
für Individualgäste
Fremdsprachen
Deutsch
Zahlungsmöglichkeiten
Eintritt frei
Anreise & Parken
Parkplätze stehen ab 16 Uhr kostenlos zur Verfügung
Preisinformationen
Der Eintritt ist frei. Für Spenden sind wir dankbar.
Ansprechpartner:in
FORUM Stadtkirche e.V. Wunstorf, 31515 Wunstorf
Stiftsstraße 5b
31515 Wunstorf
Autor:in
Organisation
Steinhuder Meer Tourismus GmbH
Lizenz (Stammdaten)
Anja Emmanouilidis
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