In der Fremde mit der Orientierungslosigkeit konfrontiert zu sein, gehört zu den maßgeblichen Charakteristika einer Residenz. Unabhängig voneinander haben sich beide Künstlerinnen auf eine künstlerische Feldforschung begeben, um sich mit dem Vorgefundenen vertraut zu machen. Die Ergebnisse sehen wir in dieser Ausstellung, in der das aufmerksame Beobachten, das fotografische Festhalten, die Tonaufnahme sowie das künstlerische Sichtbarmachen zum Werkzeug werden, um dem drohenden Verloren-Sein die Entdeckung gegenüberzustellen: Lost & Found.
Laura Pecoronis Arbeiten untersuchen Orte und Landschaften, denen oftmals kein System mehr auferlegt ist. In diesen Zwischenräumen scheint der Mensch auf den ersten Blick abwesend zu sein. Hinterlassenschaften widerlegen diese Annahme und werden zu Fragmenten einer Welt, in der wir uns alle bewegen und unsere Spuren hinterlassen. Ihre Residenz in der Hauts-de-France Region (Clermont, Oise) war überwiegend von der extremen Hitzewelle geprägt. Sie verwarf ihre gewohnte Arbeitsweise, verlagerte ihren Tagesrhythmus in die frühen Morgen- und späten Abendstunden und beschränkte ihre Wege auf die unmittelbare Umgebung ihres Aufenthaltsortes. Die Fragestellung, wie sich eine so extreme Hitzewelle in fotografische Bilder übersetzen lässt, gab den Anstoß für die Arbeit Cruel Summer.
Anne-Charlotte Moulard ist eine Künstlerin und Regisseurin, deren Arbeit die Grenzen zwischen Fotografie, Film und Dokumentarfilm erkundet. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie unsere Emotionen und Erinnerungen unsere Wahrnehmung der Welt prägen. Ihre bunten und kontrastreichen Bilder spiegeln ihre Vorliebe für traumhafte Welten wider.
Für ihre Residenz in Essen ließ sich die Künstlerin von der engen Verbindung der Stadt zu den Essener Filmkunsttheatern inspirieren und betrachtete das Kino als ein Theater des Alltags, auf dessen Bühne die Zuschauer:innen zu Protagonist:innen werden. Die Innenräume der Kinos werden fotografisch festgehalten, die Gäste interviewt, während die gefilmten Aufnahmen im Außenraum die Stadt in einen fiktionalen Spielort verwandeln. Diese „mise en abyme“ spiegelt sich in ihrer in der Ausstellung präsentierten Arbeit Das Kino des Lebens wider.
Begleitprogramm
Vernissage
11.09.26 | 18 Uhr
mit moderiertem Künstlerinnengespräch
Midissage
24.09.26 | 18 Uhr
mit Kuratorinnenführung
Finissage
05.10.26 | 18 Uhr
Eckdaten
Ausstellungsdauer: 11.09. – 05.10.2026
Öffnungszeiten: Mo., Do. und Fr. 16:00 – 20:00 Uhr; Sa. 12:00 – 16:00 Uhr
Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich unter dfkz@stadttbibliothek.essen.de
Eine Kooperation zwischen dem Deutsch-Französischen Kulturzentrum Essen e.V., dem Kunsthaus Essen e.V. und DIAPHANE – pôle photographique en Hauts-de-France.
Mit finanzieller Unterstützung der Bezirksvertretung und des Kulturamts der Stadt Essen, sowie der Bezirksregierung Düsseldorf, der Region Hauts-de-France und des Institut français.
Das Kulturzentrum möchte sich natürlich ganz herzlich bei den Künstlerinnen, aber auch bei den Mitarbeitenden des Kunsthaus Essen ohne deren persönliches Engagement die Residenz niemals zustande gekommen wäre.
Laura Pecoronis Arbeiten untersuchen Orte und Landschaften, denen oftmals kein System mehr auferlegt ist. In diesen Zwischenräumen scheint der Mensch auf den ersten Blick abwesend zu sein. Hinterlassenschaften widerlegen diese Annahme und werden zu Fragmenten einer Welt, in der wir uns alle bewegen und unsere Spuren hinterlassen. Ihre Residenz in der Hauts-de-France Region (Clermont, Oise) war überwiegend von der extremen Hitzewelle geprägt. Sie verwarf ihre gewohnte Arbeitsweise, verlagerte ihren Tagesrhythmus in die frühen Morgen- und späten Abendstunden und beschränkte ihre Wege auf die unmittelbare Umgebung ihres Aufenthaltsortes. Die Fragestellung, wie sich eine so extreme Hitzewelle in fotografische Bilder übersetzen lässt, gab den Anstoß für die Arbeit Cruel Summer.
Anne-Charlotte Moulard ist eine Künstlerin und Regisseurin, deren Arbeit die Grenzen zwischen Fotografie, Film und Dokumentarfilm erkundet. Sie beschäftigt sich mit der Frage, wie unsere Emotionen und Erinnerungen unsere Wahrnehmung der Welt prägen. Ihre bunten und kontrastreichen Bilder spiegeln ihre Vorliebe für traumhafte Welten wider.
Für ihre Residenz in Essen ließ sich die Künstlerin von der engen Verbindung der Stadt zu den Essener Filmkunsttheatern inspirieren und betrachtete das Kino als ein Theater des Alltags, auf dessen Bühne die Zuschauer:innen zu Protagonist:innen werden. Die Innenräume der Kinos werden fotografisch festgehalten, die Gäste interviewt, während die gefilmten Aufnahmen im Außenraum die Stadt in einen fiktionalen Spielort verwandeln. Diese „mise en abyme“ spiegelt sich in ihrer in der Ausstellung präsentierten Arbeit Das Kino des Lebens wider.
Begleitprogramm
Vernissage
11.09.26 | 18 Uhr
mit moderiertem Künstlerinnengespräch
Midissage
24.09.26 | 18 Uhr
mit Kuratorinnenführung
Finissage
05.10.26 | 18 Uhr
Eckdaten
Ausstellungsdauer: 11.09. – 05.10.2026
Öffnungszeiten: Mo., Do. und Fr. 16:00 – 20:00 Uhr; Sa. 12:00 – 16:00 Uhr
Führungen auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung möglich unter dfkz@stadttbibliothek.essen.de
Eine Kooperation zwischen dem Deutsch-Französischen Kulturzentrum Essen e.V., dem Kunsthaus Essen e.V. und DIAPHANE – pôle photographique en Hauts-de-France.
Mit finanzieller Unterstützung der Bezirksvertretung und des Kulturamts der Stadt Essen, sowie der Bezirksregierung Düsseldorf, der Region Hauts-de-France und des Institut français.
Das Kulturzentrum möchte sich natürlich ganz herzlich bei den Künstlerinnen, aber auch bei den Mitarbeitenden des Kunsthaus Essen ohne deren persönliches Engagement die Residenz niemals zustande gekommen wäre.
Zahlungsmöglichkeiten
- Eintritt frei, Karten an der Abendkasse
Anreise & Parken
- Anfahrt:
Mit der Straßenbahn:
Linie 101 ab Essen HBF in Richtung Rellinghausen bis zur Endhaltestelle Finefraustraße.
Mit dem Bus:
Buslinien SB 15 und 155 (bis Annental) / Buslinien 194 und 142 (bis Finefraustraße)
Mit dem Auto:
Von der A52 Richtung Düsseldorf, Ausfahrt Essen-Bergerhausen, abbiegen auf die Ruhrallee, nach 2 km rechts in die Frankenstraße einbiegen, in Richtung Rellinghausen / Baldeneysee. Gegenüber Hellweg-Baumarkt links in die Finefraustraße einbiegen, dann geradeaus bis zum Kunsthaus Essen. Preisinformationen
- Anmeldung empfohlen unter dfkz@stadtbibliothek.essen.de
Ansprechpartner:in
Kunsthaus Essen
Rübezahlstr. 3345134 EssenAutor:in
Organisation
EMG - Essen Marketing GmbH
Lizenz (Stammdaten)
EMG - Essen Marketing GmbH




