Das typische Straßendorf liegt direkt an der Autobahn A 24 Berlin- Hamburg sowie an der Bundesstraße 167. Dabergotz wurde 1463 gegründet. Der Name kommt aus dem Slawischen ( Dobr = gut, gost = Fremder ).
Die Gemeinde Dabergotz hat mit den Gemeinden Märkisch Linden, Storbeck-Frankendorf, Temnitzquell, Temnitztal und Walsleben im Jahr 1992 das Amt Temnitz mit Sitz in Walsleben gegründet, um gemeinsam eine leistungsfähige, sparsam und wirtschaftlich arbeitende Verwaltung zu schaffen.
Dabergotz wird erstmalig 1463 in der heutigen Schreibweise in einem Lehnbrief erwähnt. Der Ortsname wird von einem slawischen Personennamen abgeleitet und bedeutet der Ort Dobrogost. 1491 schrieb man Dobbergotz und 1524 Dobergotz. Während des Dreißigjährigen Krieges 1638 wurde Dabergotz nachhaltig verwüstet und beim Einfall der Schweden 1675 gebrandschatzt. Für den Wiederaufbau der Stadt Neuruppin nach dem großen Brand am 26.08.1787 entstand vor dem Dorf eine Amtsziegelei.
Die Dabergotzer Feldsteinkirche mit einem quadratischem Chor, Standort Dorfmitte an der Bundesstraße 167, stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der Ostgiebel ist aus Backstein mit drei Spitzbogenblenden, der Westturm hat einen barocken verschieferten Aufsatz mit Spitzhelm, das Portal im Turm hat ein dreigestuftes Backsteingewände.
