Liebenberg

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Liebenberg liegt in einer idyllischen Wald- und Seenlandschaft zwischen Löwenberg und Liebenwalde, nur 35 Autominuten nördlich des Flughafens Berlin-Tegel. 1267 fand der Ort erstmals urkundlich Erwähnung als Bistumsbesitz, unter denen von Bredow entwickelte er sich im 16. Jh. zum Rittersitz. Ab 1652 führte das klevesche Adelsgeschlecht derer von und zu Hertefeld die Güter zum Wohlstand.

Das Schloss Liebenberg entstand aus einem spätestens ab 1743 errichteten Herrenhaus, das zwischen 1875 und 1906 in historisierendem Stil erweitert wurde. Etliche Nebengebäude sowie eine Feldsteinkirche mit Ursprung im 13. Jahrhundert verleihen dem Ensemble unverwechselbaren Zauber. Der ehemalige Barockgarten wurde im 19. Jahrhundert in Anlehnung an Gestaltungsentwürfe von Peter Josef Lenné zum Landschaftspark überformt. Der wohl bekannteste Liebenberger Schlossherr, Philipp Fürst zu Eulenburg und Hertefeld, war Diplomat und enger Vertrauter Kaiser Wilhelms II. In den für ihren Wildreichtum europaweit bekannten Liebenberger Wäldern gingen sie gemeinsam zur Jagd, bis Eulenburg Opfer einer Kampagne des monarchiefeindlichen Journalisten Maximilian Harden wurde, der ihn der Homosexualität bezichtigte. Nach 1945 erfuhr das Liebenberger Schloss als Teil eines DDR-Schulgutes starke Veränderungen und verfiel allmählich. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde die Deutsche Kreditbank AG Eigentümerin von Schloss und Gut nebst weiteren Gebäuden, Feldern, Forsten und Seen.

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