Arensberg (Arnulphusberg)

Berggipfel
Der Arensberg, eine Vulkankuppe aus dem Tertiär, bietet durch einen Stollen Zugang zu seinem Inneren. Hier wird die geologische Entstehung durch Magmaaufstieg und Basaltabbau anschaulich dargestellt.
Der Arensberg, eine herausragende geologische Formation im Gerolsteiner Land, stellt die einzige bedeutende Vulkankuppe aus der Tertiärzeit dar. Das aufsteigende Magma durchdrang unterdevonische Ton- und Sandsteine sowie Kalk- und Mergelschichten des Mitteldevon und triassische Buntsandsteine. In den mitgerissenen Kalksteinblöcken bildeten sich durch den Hitzekontakt mit der Lava zahlreiche neue Minerale. Ein Stollen ermöglicht den Zugang zum Krater. Zwei Vulkanausbrüche formten den Berg: Der erste vor etwa 32 Millionen Jahren schleuderte Gesteinsblöcke mit großer Wucht aus dem Schlot, die sich mit Asche vermischten. Diese Ablagerungen sind bis heute an den Abbruchkanten des Steinbruchs sichtbar. Der zweite, ruhigere Ausbruch vor etwa 24 Millionen Jahren führte zu einer weiteren Magmaaufstauung unter dem erstarrten Basalt. Im 19. Jahrhundert wurde der Gipfel des Arensbergs durch menschlichen Eingriff abgetragen, wobei auch eine mittelalterliche Kirchenruine weichen musste. Heute erinnert eine kleine Kapelle an diese Vergangenheit und der Steinbruch bietet faszinierende Einblicke in das Innere eines erloschenen Vulkans.

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Gut zu wissen

Öffnungszeiten

Der Arensberg ist jederzeit frei zugänglich.

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