Bildstock im Eizum

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Der aus gelbem Sandstein gefertigte Bildstock steht in der Gewanne im Eizum in der Ortsgemeinde Maikammer. Heute befindet sich der Bildstock in einem Vorgarten an der Ecke Hartmannstraße/Mühlstraße im Ortsteil Alsterweiler und wurde von Johann Georg Tretter im Jahre 1718 gestiftet.

Die circa zwei Meter hohe Bildsäule hat im 70 cm hohen Kopfteil ein eingehauenes Kreuz mit dem Monogramm IHS. Es ist die Abkürzung für den Namen Jesu. In lateinisch: Iesus hominum salvator = Jesus, Erlöser der Menschen. Auf dem Querstrich des IHS ist ein kleines Kreuz. Die Nische ist mit einem Marienbild bemalt, welches Maria im Himmel mit sechs Engelsköpfen über ihr zeigt. An der 80 cm hohen Stele befindet sich folgende Inschrift:
1718 / G.T. / A.B.T.Darunter ist ein Metzgerbeil zu erkennen mit einem schmalen Blatt oben und einem breiten Blatt unten. Bei den Initialien handelt es sich um die Namenskürzel des Metzgers, Bürgermeisters und Hostienbäckers Johann Georg Tretter (* 09. Februar 1710; † 11. April 1789) und seiner Ehefrau Anna Bärbel Tretter. Aus Dankbarkeit für die Heilung von einem Leiden durch den pons salutis (Kurbrunnen, heute Edenkoben) errichtete er den Bildstock.

Er wurde vom St. Martiner Bildhauer Johann Jakob Fischer gefertigt (Katholisches Pfarrarchiv 1975).

Im Eizum
Der Name der Ortslage im Eizum ist nicht zu erklären. Eine versuchsweise Deutung wäre die Herleitung von dem althochdeutschen einezzun, zu mittelhochdeutsch einzeln, heute einzeln. Dies ist möglicherweise ein Hinweis auf eine damals isolierte Lage des Flurstücks (Vielsmeier 1995).

(Anne-Sophie Holderle, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, 2017) 



Die circa zwei Meter hohe Bildsäule hat im 70 cm hohen Kopfteil ein eingehauenes Kreuz mit dem Monogramm IHS. Es ist die Abkürzung für den Namen Jesu. In lateinisch: Iesus hominum salvator = Jesus, Erlöser der Menschen. Auf dem Querstrich des IHS ist ein kleines Kreuz. Die Nische ist mit einem Marienbild bemalt, welches Maria im Himmel mit sechs Engelsköpfen über ihr zeigt. An der 80 cm hohen Stele befindet sich folgende Inschrift: 1718 / G.T. / A.B.T. Darunter ist ein Metzgerbeil zu erkennen mit einem schmalen Blatt oben und einem breiten Blatt unten. Bei den Initialien handelt es sich um die Namenskürzel des Metzgers, Bürgermeisters und Hostienbäckers Johann Georg Tretter (* 09. Februar 1710; † 11. April 1789) und seiner Ehefrau Anna Bärbel Tretter. Aus Dankbarkeit für die Heilung von einem Leiden durch den pons salutis (Kurbrunnen, heute Edenkoben) errichtete er den Bildstock. Er wurde vom St. Martiner Bildhauer Johann Jakob Fischer gefertigt (Katholisches Pfarrarchiv 1975).

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