Burgruinen auf dem Großen Waldstein

Denkmäler
Zu den imposanteren Burganlagen der Sparnecker gehören die Ruinen auf dem Großen Waldstein.

Ein imposantes geologisches Massiv legte den Bau einer sich auf die Felsen schmiegenden Burg geradezu nahe. Zwei Anlagen befanden sich einst auf dem Kamm. Sie werden erstmals gemeinsam 1373 erwähnt. Zur älteren, unteren bzw. östlichen Burg gehört die ‘Schüssel’ mit der kleinen Aussichtsplattform. Am Aufgang zu ihr stand einst die Burgkapelle, durch deren letzte Wand, die Südmauer, man den Aufstieg nimmt. Am Ende der Mauer ist noch der Ansatz der Apsis zu erahnen.

Die westliche Burg dagegen, das ‘Rote Schloss’, ist im Grundriss gut zu erkennen. Man betritt sie von Osten her durch ein Torgebäude. Das Brockenmauerwerk der Südseite ist mit Buckelquadern durchsetzt; auch in der Nordmauer wurden Buckelquader wiederverwendet. Einige Flickarbeiten am ‘Roten Schloss’ dürften in der Folge der Zerstörung der Anlage durch die Hussiten (1430) getätigt worden sein, während die östliche Burg wohl nicht wieder aufgebaut wurde.

Aus den Urkunden geht hervor, dass die Vögte von Plauen Anteile des Waldsteins ausgangs des 13. Jahrhunderts (1298) von den Herren von Sparneck erworben hatten und an ihren Getreuen Ulrich Sack von Planschwitz weiterreichten. Diese Situation ist spätestens nach dem Vogtländischen Krieg (1357) bereinigt. Der Waldstein tritt uns nur noch als Sitz der Sparnecker hervor.

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