Frank-Loebsches Haus

Kulturzentrum
Sonstiges
Frank-Loebsches Haus: das dreigeschossige Anwesen Kaufhausgasse 9 weist mit einzelnen Bauelementen bis in das 15. Jahrhundert zurück.
Älteste Teile aus der Gotik, rundumlaufende Holzgalerien, die den Innenhof in zwei Etagen einfassen. Seit dem 17. Jahrhundert Gasthaus "Zur Blum" nachweisbar. Wohnhaus des Urgroßvaters von Anne Frank.

Ein Vier-Flügel-Bau mit seinem malerischen Arkadenhof und Renaissance-Treppenturm, alteste Teile aus der Gotik, rundumlaufende Holzgalerien, die den Innenhof in zwei Etagen einfassen. Seit dem 17. Jahrhundert Gasthaus "Zur Blum" nachweisbar.

Die Geschichte des Frank-Loebschen Hauses ist eng mit dem Leben der Landauer Juden verknüpft. Im 19. Jahrhundert hatte der Urgroßvater von Anne Frank, Zacharias Frank, das dreigeschossige Vierflügelgebäude mit seinem Arkadenhof und dem Renaissance-Treppenturm erworben. Bis 1951 blieb das Haus im Besitz der Familie Frank-Loeb. Während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft diente das Gebäude seit 1939 als so genanntes „Judenhaus“, in dem die noch in Landau lebenden Juden untergebracht waren. Im Oktober 1940 wurden die jüdischen Mitbürger in ein französisches Internierungslager deportiert und von dort 1942 nach Auschwitz und Theresienstadt verbracht.

Ständige Ausstellung zur Geschichte der Landauer Juden der Dokumentation über Sinti und Roma in der Pfalz, wechselnde Kunstausstellungen.

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Dienstag bis Donnerstag 10-12 Uhr und 14-17 Uhr
Freitag bis Sonntag 11-13 Uhr
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