Haus Lebenstein
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Das Haus Lebenstein in Epe befindet sich in einer ehemaligen Synagoge und ist heute ein Ort für Kultur, Bildung und gesellschaftlichen Dialog. Veranstaltungen, Workshops und Mitmach-Formate greifen die Geschichte des Gebäudes auf und schaffen Raum für Begegnung. 1907 stiftete Salomon Lebenstein der jüdischen Gemeinde Epe das Grundstück für den Bau einer Synagoge. Bis 1938 bildete das Gebäude den Mittelpunkt des jüdischen Gemeindelebens. In der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die Synagoge in Brand gesteckt. Anschließend wechselte die Nutzung mehrfach: Das Gebäude diente zunächst als Feuerwehrgerätehaus, später unter anderem als Wohnhaus, DRK-Heim und Altenbegegnungsstätte. Nach 2012 stand es leer. Mit der Gründung des Förderkreises Alte Synagoge Epe e. V. begann 2017 die Wiederbelebung als Kultur- und Begegnungsort. Seit dem 3. Dezember 2024 trägt die ehemalige Synagoge den Namen Haus Lebenstein.
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Gut zu wissen
Öffnungszeiten
Zahlungsmöglichkeiten
- Eintritt frei
Anreise & Parken
- Parken
Ein Parken am Straßenrand ist direkt in der Wilhelmstraße möglich. Weitere Parkmöglichkeiten bestehen im Wohnviertel rund um das Haus Lebenstein.
Anreise
Mit dem Auto:
Von der A31 kommend
Abfahren bei Ausfahrt 30-Gronau/Ochtrup
Weiter auf B54 in Richtung Gronau
Nach zirka drei Kilometern abfahren und dem Straßenverlauf der Steinfurter Straße südlich nach Epe folgen
Abbiegen auf Wilhelmstraße und bis zum Ziel fahren
Mit Bus und Bahn:
Vom Nah- und Fernverkehrsbahnhof Münster (Westf.) kommend
Regionalbahn RB63 bis Coesfeld nehmen
Umsteigen in Regionalbahn RB51 in Richtung Enschede
Aussteigen am Bahnhof Epe(Westf)
1,2 km Fußweg Weitere Infos
- Informationen für Radfahrer
Das Haus Lebenstein lässt sich gut in eine Radtour durch Epe und das westliche Münsterland einbinden. Nur rund einen Kilometer entfernt liegt der Knotenpunkt 34 des münsterländischen Radwegenetzes. Auch die Dinkelsteinroute führt direkt am Haus vorbei. In der näheren Umgebung verlaufen zudem die Flamingoroute, „Naturgenuss ohne Grenzen“ und die Radtour „Große Runde zu Blumen, Musik und Geschichte“. Über das Knotenpunktnetz bestehen Verbindungen Richtung Gronau sowie zu den Burgmannshöfen in Heek. So verbindet eine Radtour Natur, regionale Kultur und sehenswerte Ziele. Ansprechpartner:in
Kulturbüro Gronau
Autor:in
Münsterland e.V.
Lizenz (Stammdaten)
Münsterland e.V.








