Jüdischer Friedhof Essingen

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Der jüdische Friedhof in Essingen wurde im Jahr 1618 angelegt und liegt etwas außerhalb des Ortes an der Gartenstraße. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde der Friedhof mehrfach erweitert. Schließlich wurde auf der gegenüberliegenden Seite der Straße ein neuer jüdischer Friedhof angelegt. Bis heute sind auf dem historischen Friedhof zahlreiche Grabsteine mit alten Grabinschriften erhalten, die von der langen Geschichte und Tradition der jüdischen Gemeinde in Essingen zeugen.

Der jüdische Friedhof in Essingen befindet sich in der Gartenstraße, etwas außerhalb der Gemeinde in Richtung Hochstadt. Die jüdische Gemeinde von Essingen wurde erstmals 1548 urkundlich erwähnt, und der Friedhof wurde im Jahr 1618 angelegt, wie auf dem Türpfosten zu lesen ist. Er diente über viele Jahrhunderte hinweg als Verbandsfriedhof für nahezu 30 Gemeinden aus der Pfalz.

Mit mehr als 1600 Grabsteinen ist er der flächenmäßig größte jüdische Friedhof in der Pfalz. Im Jahr 1869 wurde gegenüber ein neuer Friedhof eröffnet, auf dem sich heute noch 265 Grabstätten befinden. Die letzte Beisetzung dort fand 1939 statt. Die alten Grabinschriften sind überwiegend in hebräischen Schriftzeichen gehalten. Viele der alten Grabsteine weisen eine beeindruckende Ornamentik auf, und oft spiegeln die Symbole darauf die Namen oder Berufe der bestatteten Personen wider.

Auszüge aus "Wissenswertes über jüdische Friedhöfe am Beispiel von Essingen bei Landau" - Eberhard Dittus

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