Kaolingrube "Böhmsfund"
Die Kaolinsgrube „Böhmsfund“ gehört zu den historischen Zeugnissen des Ton- und Kaolinabbaus im Hachenburger Westerwald. Kaolin ist ein besonders feiner, heller Ton, der unter anderem für die Herstellung von Porzellan, Keramik und technischen Produkten verwendet wird. Der Westerwald zählt seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Tonabbaugebieten Deutschlands und wurde durch diesen Rohstoff wirtschaftlich stark geprägt. Auch die Grube „Böhmsfund“ steht beispielhaft für diese Entwicklung und erinnert an die lange Tradition des Bergbaus in der Region. Der Abbau erfolgte hier unter teils schwierigen Bedingungen und war für viele Menschen eine wichtige Lebensgrundlage. Noch heute lassen sich Spuren der bergbaulichen Nutzung in der Landschaft erkennen. Der Ort zeigt dabei die sachliche und arbeitsgeprägte Seite der Westerwälder Industriegeschichte. Gerade diese bodenständige Atmosphäre macht die Kaolinsgrube für geschichtlich interessierte Besucher interessant. In Verbindung mit den Keramikorten des Westerwaldes und weiteren Bergbaustandorten entsteht ein guter Eindruck von der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Wer den Hachenburger Westerwald erkundet, entdeckt mit der Kaolinsgrube „Böhmsfund“ einen ruhigen Ort, an dem Natur, Rohstoffgeschichte und regionale Tradition eng miteinander verbunden sind.
Achtung: Das Betreten des Geländes ist bergpolizeilich verboten und nur nach vorheriger Genehmigung durch den Eigentümer erlaubt!
Bitte halte dich nur auf den ausgeschilderten Wanderwegen auf!
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