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Der Kilian ist Marburgs älteste Kirche, errichtet etwa 1180. Das heutige Steingebäude mit dem Fachwerkaufsatz ist Zeichen einer wechselvollen Nutzungsgeschichte: 1527 ließ Landgraf Philipp der Großmütige nach der Einführung der Reformation in Hessen zusammen mit den meisten anderen Kirchen und Klöstern auch den Kilian schließen und umwidmen.
Der Kilian wurde zur Zunftstube der Schuhmacher-Gilde, der Kirchhof zum Schuhmarkt. Kaum 30 Jahre später wurde der Turm und ein Teil des Chores abgerissen, um die vom Hochwasser beschädigte Lahnbrücke (heute Weidenhäuser Brücke) wieder aufzubauen. Danach wurde der Kilian sogar als Schweinestall genutzt, bis dies 1567 ausdrücklich untersagt wurde.
Später war der Kilian unter anderem auch Schule, Waisenhaus, Polizei- oder Gestapo-Quartier, heute ist er ein Wohnhaus.
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