Inspiriert durch das Thema „Essbare Stadt“ wurde in Wetzlar das Projekt der „urbanen Vielfalt“ ins Leben gerufen. Menschen werden eingeladen, die Stadt an öffentlichen Orten mit allen Sinnen genießen zu können. Somit werden die Themen Kulinarik und Regionalität miteinander verbunden.
Aber warum wurde gerade im Lottehof ein Kräutergarten angelegt? - Vermutlich hat sich zur Zeit Goethes in Wetzlar im Lottehof im heutigen Bereich der alten Kastanien ein Garten befunden, der von einem Holzzaun eingefasst war. Heute ist der Lottehof Anziehungspunkt für viele Besucher, die auf Goethes Spuren die Altstadt erkunden und ist damit ein idealer Standort für einen Kräutergarten an einem Originalschauplatz der Wetzlarer Stadtgeschichte.
Der heutige Garten umfasst eine Fläche von rund 40 qm und wird ebenfalls von einem Holzzaun eingefasst. Die Zusammenstellung der Kräuter erinnert an Goethes mutmaßliche Lieblingsspeise, die „Grüne Soße“. Neben Petersilie, Schnittlauch und Sauerampfer, sind dort Pimpinelle, Borretsch und Kerbel zu finden.
Ergänzt wird das Angebot an Kräutern und Stauden durch zwei Obstgehölze: der Wetzlarer „Hartapfel“ und der „Ribbeck“-Birnenbaum, der in Erinnerung an Hans Georg von Ribbeck gepflanzt wurde.
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